20.12.2010, 11:39 Uhr | Andreas Lerg
Microsoft stellt Echtheitsüberprüfung von Office ein. (Symbolfoto: imago)
Aus und vorbei für die Echtheitsprüfung in Microsoft Office? Ohne vorherige Ankündigung oder Begründung hat Microsoft einen Teil seiner Maßnahmen gegen Softwarepiraterie beendet. Seit dem 16. Dezember entfällt die Echtheitsprüfung für Microsoft Office wenn Updates, Addons oder auch Vorlagen für Office installiert werden.
Wer bisher Zusatzfunktionen oder Vorlagen für Microsofts Bürosoftware herunterladen und installieren wollte, dessen Office musste zunächst eine Echtheitsprüfung durchlaufen. Dabei prüfte eine spezielle Funktion, ob das installierte Paket eine Original-Version oder eine illegale Kopie ist. Nur bei einer Software-Version, die erfolgreich auf Echtheit geprüft wurde, startete der gewünschte Download. Seit Ende letzter Woche ist diese Funktion abgeschaltet, wie Journalist Ed Bott in einem Blog der Technologieseite ZDnet berichtet. Erst im August 2009 hatte Microsoft diese Strategie gegen Softwarepiraterie noch auf 41 Länder ausgedehnt.
Microsoft äußert sich auf einer Hilfeseite zu seiner Office-Software nur kurz angebunden zu dem Vorgehen: "Das Office Genuine Advantage ("OGA") Programm wurde eingestellt." Laut Ed Bott sind auch alle Internetseiten mit Bezug auf das OGA von den Microsoft-Servern entfernt worden. Ob es einen Ersatz für die bisherige Echtheitsüberprüfung geben wird oder ob Microsoft in Zukunft auf die Überprüfung verzichtet, ist derzeit noch nicht bekannt. Weiterhin verpflichtend aber bleibt die Aktivierung der Software bei Microsoft nach der Erstinstallation. Unverändert bleibt auch die Echtsheitsüberprüfung des Betriebssystems Windows.
Tipps für alle Word-Nutzer: So kommen Sie einfacher und schneller zu tollen Ergebnissen. zum Video
Andreas Lerg
Onkel Trolf schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 10:02:31
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MS Office??
Was ist Microsoft Office?? Ich nutze seit zig-Jahren das kostenlose OpenOffice bzw. dessen Vorgänger. Hat alles drin was man
benötigt, es gibt regelmäßige Updates dank Entwicklungen der OpenSource-Gemeinde und ist mit seinen Dokumenten kompatibel mit MSOffice. Die Benutzeroberfläche ist besser als die inzwischen verpielte Oberfläche von MSOffice. Immer mehr Nutzer steigen auf OpenOffice um und das wird Microsoft langsam merken! Und solange Microsoft seine Office-Pakete für diese Preise verkauft?
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Robertus schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 09:56:29
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MS Office
Wenn man davon asugeht das 95% derjenigen die einen Brief am PC schreiben das acuh mit dem Notepad oder Wordpad schaffen und
eigentlich nicht mehr als die dort enthaltenen Funktionen nutzen, ist ein MS Office überflüssig.
Office bringt heutzutage soviele Funktionen mit, die kaum einer braucht.
Da reicht locker auch eine Freeware-Variante.
Die Umstellung ist leichter als man denkt und die Kompatibilität der Dokumente sowieso.
Tschüß MS Office ... du bist entbehrlich
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S. schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 09:50:39
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Gut so!
es gelingt den Raubkopierern doch eh jedes mal, den Kopierschutz zu
umgehen. Bringen tut es wenig aber kosten tut es umso mehr.
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