20.12.2010, 09:18 Uhr | t-online.de
Einen Patch zurückgezogen, für ein weiteres Update Installationshinweise nachgeschoben: Der jüngste Patchday hat bei Microsoft und den Nutzern von Windows für viele Probleme gesorgt. So ließ sich der Internet Explorer nach der Installation eines Sicherheits-Updates nicht mehr starten. Ein nicht sicherheitsrelevantes Update für Outlook 2007 musste Microsoft sogar zurückziehen. Wer das Outlook-Update bereits installiert hat, sollte es wieder entfernen, rät Microsoft.
Microsoft hat mehrere Pannen beim jüngsten Patchday vom 14. Dezember eingestanden. Der Internet Explorer verweigerte nach der Installation des Sicherheits-Updates MS10-090 den Dienst. Grund war allerdings kein Programmierfehler von Microsoft, sondern eine veraltete Yahoo-Toolbar. Nur mit der aktuellen Version der Browser-Erweiterung, die häufig durch Freeware-Programme installiert wird, gebe es keinerlei Probleme. Microsoft empfiehlt daher, die aktuelle Version der Yahoo-Toolbar zu installieren oder den Browser ohne Erweiterungen zu starten. Dies ist über den Startmenü-Eintrag Internet Explorer (ohne Add-ons) oder mit dem Befehl iexplore.exe –extoff über die Ausführen-Funktion möglich.
Für gravierende Probleme sorgte indes ein Update für Outlook 2007. Bereits wenige Stunden nachdem das Update veröffentlicht wurde, beschwerten sich Outlook-Nutzer im Support-Forum von Microsoft. Das E-Mail-Programm reagiere bei Ordnerwechseln plötzlich sehr träge, Nachrichten ließen sich nicht mehr verschicken. Microsoft zog daraufhin den Systemflicken zurück, der eigentlich für mehr Leistung und Stabilität sorgen sollte. Nutzer sollen den Patch für Outlook 2007 sogar wieder deinstallieren. "Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden dafür, dass wir diese Probleme nicht vor der Veröffentlichung des Updates entdeckt haben und für jegliche Schwierigkeiten, die wir verursacht haben", schrieb das Outlook-Team in seinem Weblog.
Microsoft-Patches lassen sich in der Regel über die Software-Verwaltung in der Systemsteuerung von Windows deinstallieren. Allerdings müssen diese Updates erst eingeblendet werden. Unter Windows XP muss dazu ein Häkchen im oberen Bereich des Fensters gesetzt werden, bei Windows 7 hingegen gibt es einen eigenen Menüeintrag für Microsoft-Updates. Wann das Update in einer überarbeiteten Fassung verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
Im Rahmen des Patchdays veröffentlicht Microsoft jeden Monat wichtige Sicherheits-Updates und weitere Systemverbesserungen. Im Dezember schloss der Software-Riese mit 17 Patches insgesamt 40 Sicherheits-Lücken, darunter die Anfang November bekannt gewordene und bereits für Angriffe ausgenutzte Schwachstelle im Internet Explorer. Das mit der höchsten Risikobewertung Kritisch versehene Update MS10-090 behob gleich mehrere Schwachstellen im Standard-Browser von Windows. Zudem stopfte Microsoft mit dem Patch MS10-092 das letzte noch offene Stuxnet-Loch.
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Quelle: t-online.de
Knut schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 16:01:45
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@Ubuntu-User
Ja, wahrscheinlich - oder lieber ganz bestimmt ? werden regelmäßig ganze XP-Systeme "einfach lahmgelegt". Was soll denn diese
ständige Verbreitung von so einem an den Haaren herbeigezogenen Müll? Aber Hauptsache es kriegt jeder mit, dass ihr die aller-allerbesten Jongleure auf der Befehlszeilenebene seid...
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dextro schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 16:00:41
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Wer von den hier Anwesenden
sich etwas auskennt, partitioniert die Festplatte in System und Daten. Dann vom System ein Backup anlegen. Danach
Virtualisierung (kleines Freewareprogramm) und damit ist das System geschützt. So lassen sich alle Veränderungen testen. Später sind die bewährten Sachen nur noch zu übernehmen. (Wer es nicht begriffen hat, bitte nicht antworten - Ich höre schon wieder die Schlaumeier)
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Ecki schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 15:44:27
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@Ubuntu-User
Ist es nicht so das es beträchlich mehr Windows - Systeme gibt als Linux Ubuntu?!? Also folglich stürzt sich alles und jeder
auf Windows...Nicht zu vergessen das fast alle anschließbaren Geräte eher auf Windows ausgerichtet sind. Daher werden auch hier mehr Angriffe und schädliche Software im Netz verbreitet. Leider ist es so. Und die ewige Frage was nun besser ist, Windows oder Linux...das kannst Du auch nicht erklären und schon gar nicht ändern. Also müssen Lösungen her und keine Streitfragen!
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