10.03.2008, 11:39 Uhr | Christoph Schmidt
Wer schon mal einen fremden PC bedienen musste, weiß, wie schwierig die Umgewöhnung ist. Plötzlich ist der Mauszeiger viel empfindlicher, in der Schnellstartleiste und auf dem Desktop fehlenden die gewohnten Verknüpfungen, und das Startmenü ist völlig anderes sortiert. Microsoft will das ändern. Die Windows-Macher arbeiten an einer speziellen Software, die das Arbeiten mit mehreren Windows-Computern radikal vereinfachen könnte.
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Startkey überträgt die persönliche Arbeitsumgebung des eigenen PC komplett auf einen USB-Stick - idealerweise mit sämtlichen Windows-Einstellungen, Passwörtern und persönlichen Daten. Ein fremder PC ließe sich dann mit Hilfe des USB-Sticks praktisch wie der eigene verwenden. Neben USB-Sticks wird Startkey alle Flash-basierten Speichermedien unterstützen, also auch etwa Speicherkarten. Ein erste Testversion soll im zweiten Halbjahr 2008 zur Verfügung stehen.
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"Kein Windows für USB-Sticks"
Ein Microsoft-Sprecher wies darauf hin, dass Startkey kein Betriebssystem auf dem USB-Stick sei: "Die neue Software funktioniert nur in Verbindung mit einem Computer mit Windows-Betriebssystem. [...] Es ist kein Windows für USB-Sticks." Dabei richtet Microsoft sein Hauptaugenmerk vor allem auf Märkte in Entwicklungsländern. Dort hat nicht jeder die Möglichkeit, einen eigenen Rechner zu erwerben. Dagegen werden vor allem öffentlich zugängliche Rechner in Schulen oder Internet-Cafes genutzt. Hier würde der Startkey Anwendern ermöglichen, trotz wechselnder PCs sich eine eigene Arbeitsumgebung zu schaffen, die man überall nutzen kann.
Kooperation mit Sandisk
Microsoft entwickelt den Startkey in Zusammenarbeit mit dem Speicherspezialisten Sandisk. Ende 2007 hatten die Unternehmen eine Kooperation angekündigt, um einen Nachfolger für Sandisks U3-Technologie zu entwickeln. Mit dieser Technik lassen sich Einstellungen, Daten und Anwendungen auf einen USB-Stick kopieren.
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Christoph Schmidt
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