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Medion Akoya S5612 MD 97930 - Notebook bei Aldi im Test

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Einschätzung des neuen Aldi-Notebooks

26.10.2009, 16:42 Uhr

Der aktuelle Trend bei Notebooks lautet "dünn und leicht". Genau über diese Eigenschaften verfügt auch das neue Akoya S5612 mit seinem ultraflachen Design. Für ein Notebook mit 15,6 Zoll-Display und einem großen 9-Zellen-Akku ist das Gerät mit seinen 2,35 Kilogramm inklusive Akku auch vergleichsweise leicht. Dafür muss der Käufer aber auf ein integriertes optisches Laufwerk verzichten. Immerhin wird ein externer USB-2.0-Brenner mitgeliefert. Wer unterwegs Filme schauen möchte, muss aber das Extra-Gepäck und -Gewicht einkalkulieren.

Vielversprechender Akku

Der 9-Zellen-Akku dürfte sich positiv auf die Laufzeit des Notebooks auswirken. Vergleichbare Notebooks mit 6-Zellen-Akku kommen auf eine Laufzeit von zwischen sechs und neun Stunden. Bei diesen Notebooks kommt aber Intels Chipsatz-Grafik zum Einsatz. Beim neuen Aldi-Notebook wird dagegen ATIs Mobility Radeon HD 4530 mitgeliefert, die zur unteren Mittelklasse gehört und auch mehr Strom verbraucht. Daher gehen wir beim Medion Akoya S5612 von einer Laufzeit von sechs bis sieben Stunden aus.

Notebook-Grafik in der unteren Mittelklasse

Obwohl es sich bei der ATI Mobility HD 4530 um eine DirectX-10-Grafikkarte handelt, ist sie für DirectX-10-Spiele zu langsam. Für die meisten DirectX-9-Spiele sollte sie aber auch in der maximalen Displayauflösung genügend Leistung bieten. Für grafikintensivere Spiele muss notfalls an den Effekten und/oder der Auflösung gedreht werden.

Mobilität statt Leistung

Bei Intels CPU Pentium SU4100 handelt es sich um den derzeit günstigsten Stromspar-Prozessor mit Dual-Core von Intel. Der Prozessor ist zwar mit 1,3 GHz getaktet, bietet aber natürlich mehr Leistung als eine Atom-CPU. Der Doppelkern-Prozessor ist auch besser als stromsparende Single-Cores wie SU2700 und SU3500. Unterm Strich bietet die CPU eine Leistung, die im unteren Mittelfeld liegt. Selbst Notebooks, die für etwa 500 Euro erhältlich sind, bieten oft eine höhere Leistung als das neue Aldi-Notebook. Dafür sind sie aber größer und schwerer. Ansonsten kann sich die Ausstattung sehen lassen: Die Festplatte bietet mit 500 GB viel Platz. Hinzu kommen der mitgelieferte externe DVD-Brenner und 11n-WLAN ist auch mit dabei. Auf Bluetooth muss allerdings verzichtet werden. Der Nummernblock in der Tastatur haut uns dagegen nicht mehr vom Hocker, den er ist inzwischen bei fast allen 15-Zoll-Notebooks Usus.

Alternativen

Samsung X520-Aura: 15,6 Zoll mit schwächerem Single-Core, wiegt aber nur 2,06 Kilogramm

Acer Aspire 5810T: 15,6 Zoll, wiegt 2,42 Kilo, hat aber ein integriertes optisches Laufwerk

Acer Aspire 1810TZ: Leichtgewicht mit 11,6-Zoll-Display aber auch dem gleichen Prozessor


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