31.08.2011, 09:23 Uhr | Andreas Lerg
Online-Kriminelle nehmen Mastercard-Kunden ins Visier (Quelle: t-online.de)
Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor einer Phishing-Attacke auf deutsche Kreditkarten-Nutzer. In einer gefälschten E-Mail drohen die Phisher Mastercard-Kunden mit der Sperrung der Kreditkarte und bieten einen Internet-Link zu deren Freischaltung an. Die Online-Kriminellen sind hinter den Daten her, um dann das Bankkonto des Opfers zu plündern.
Nach der Mitteilung der Verbraucherzentrale Hessen wirken die Phishing-Mails auf den ersten Blick so, als kämen Sie von Mastercard. Die Betreffzeile meldet dem Empfänger die "Sperrung Ihrer Kreditkarte." Mit einem Link in der Mail soll der Empfänger seine angeblich gesperrte Kreditkarte verifizieren und damit wieder freischalten können.
Klickt der Empfänger auf den Link in der Mail, läuft der eigentliche Angriff ab. Auf einer der Mastercard-Seite täuschend echt nachempfundenen Internetseite wird das Opfer aufgefordert seine Kreditkartennummer, die dazugehörige PIN und andere relevante Sicherheitskriterien wie die dreistellige Prüfnummer auf der Kartenrückseite einzugeben. Damit soll er sich als rechtmäßiger Inhaber der Karte verifizieren. Die Online-Kriminellen wollen so alle für Online-Zahlungsvorgänge relevanten Daten an sich bringen, um dann das Konto zu plündern.
Die Verbraucherzentrale Hessen rät dazu, die vermeintlichen Mastercard-E-Mails zu löschen und keinesfalls auf den angegebenen Link zu klicken. Banken und andere seriöse Finanzdienstleister fordern ihre Kunden niemals per E-Mail auf, geheime Daten im Internet einzugeben. Die aktuellen Phishing-Mails sind unter anderem daran zu erkennen, dass bei der korrekt angegebenen Frankfurter Unternehmensadresse von Mastercard bei den Telefonnummern ausländische Vorwahlen zu finden sind. Es sind die Ländervorwahlen von Italien (+39) und den Philippinen (+63). Deutschland hat die internationale Vorwahl +49.
Wie sicher sind iTAN, mTan und chipTAN? zum Video
Peter Lassek, Referent für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Hessen rät Nutzern, die bereits auf die Phishing-Mail herein gefallen sind: "Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte sich umgehend mit dem Kartenunternehmen bzw. der entsprechenden Bank in Verbindung setzen und gegebenenfalls die Karte sperren lassen." Weiterhin sollte eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erfolgen. Oft verlangen Banken oder Versicherungen den Nachweis einer solchen Anzeige, damit eventuell bereits gestohlene Beträge erstattet werden. Grundsätzlich sollten Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen immer sofort auf etwaige Unregelmäßigkeiten geprüft werden, um gleich die Bank benachrichtigen zu können.
Andreas Lerg
Knüller schrieb:
am 6. September 2011 um 15:39:48
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Ich kann mich echt ...
... nur wundern, dass es Leute gibt, die glauben, dass Master Card oder Visa bei vertraulichen Inhalten per Email
kommunizieren. Diese Unternehmen schreiben immer einen Brief, der über die gute alte Post zugestellt wird. Dafür braucht man sich auch nicht mehrere Email-Adressen anlegen. Nur Newsletter und Infos werden per Email verschickt, nicht das Abrechnungskonto oder die Karte betreffende Schreiben.
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Plumbum schrieb:
am 31. August 2011 um 20:57:07
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Einfach Lösung
Wer auf so etwas rein fällt hat selber Schuld. Generelle und auch einfach Lösung.
Für Kreditkarte, ebay etc je eine Email
Adresse einrichten, die nur dafür verwendet wird. Diese EMail Adresse wird nirgends publik gemacht. Sonmit kann man sehr schnelle sehen, wenn über andere EMail Adresse Solche EMails kommen, das dies definitiv nicht stimmen kann. Außerdem sich immer direkt in das Portal dazu einloggen und keine Links in solchen EMails Nutzen.
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McGyver schrieb:
am 31. August 2011 um 15:20:58
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Plastikgeld
Ich weiss schon, warum ich keine Kreditkarte o.ä. habe. Es gibt immer wieder Abzocker, die einen das Geld aus der Tasche bzw.
vom Konto ziehen.
Die meisten Menschen brauchen das auch nicht, da sie nur auf dicke Hose machen wollen - schon oft genug gesehen.
Vielen Menschen sollte man auch keine Kreditkarte geben!!!
Denkt mal darüber nach...
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