23.07.2010, 10:02 Uhr | Andreas Lerg und Jens Müller
Slowenische Studenten programmierten das Mariposa-Botnet und infizierten 13 Millionen Computer. (Symbolfoto stock.xchng)
In Slowenien hat die Polizei drei Informatik-Studenten festgenommen, die einen der gefährlichsten Trojaner der letzten Monate programmiert haben sollen. Mehr als 13 Millionen Computer weltweit befiel die Mariposa getaufte Schadsoftware. Dabei setzten die Verdächtigten den Trojaner nicht selbst ein, sondern kassierten nur bei den Machenschaften anderer Online-Krimineller mit.
Der slowenischen Polizei ist ein Schlag gegen die Hintermänner des gefährlichen Trojaners Mariposa gelungen. Drei Studenten sollen einen den gefährlichsten Trojaner der letzten Monaten programmiert und an Online-Kriminelle in Spanien verkauft haben. Nun wurden die drei Männer festgenommen. Der Trojaner Mariposa befiel weltweit mehr als 13 Millionen Computer und schloss diese heimlich zu einem Netzwerk (Botnetz) zusammen. Für die noch nicht mal 25 Jahre alten Studenten war dies ein lukratives Geschäft: Sie sollen pro infiziertem PC einige Cent als Prämie bekommen haben. Bei dieser Menge gekaperter Computer kam schnell eine stattliche Summe zusammen.
Die Betreiber des Mariposa-Botnetzes verwendeten diese Computer vor allem, um Bankkontodaten und andere persönliche Informationen zu stehlen und weiterzuverkaufen. Das Mariposa-Botnetz galt als eines der weltweit größten und gefährlichsten. Im Frühjahr gelang es der spanischen Polizei, die Betreiber des Botnetzes zu verhaften und das Netzwerk zu zerschlagen. Damals vermuteten die Ermittler sofort, dass die Täter die Schadsoftware nicht selbst entwickelt, sondern gekauft hatten. Der aktuelle Fahndungserfolg gelang laut der slowenischen Zeitung Nacional durch die Zusammenarbeit zwischen der US-Bundespolizei FBI und slowenischen Behörden. Die Spur führte schließlich zu den drei ehemaligen Informatik-Studenten im slowenischen Maribor.
Das Mariposa-Botnetzes existierte lange im Verborgenen, ohne dass Virenexperten auf den weltweiten Angriff aufmerksam wurden. Dies gelang, da die kriminellen Hintermänner es nicht für spektakuläre Viren-Aussendungen oder Spam-Versand. Stattdessen stahlen sie unbemerkt Bank- und Kreditkartendaten sowie andere wertvolle Informationen. Erst im Mai vergangenen Jahres identifizierten Mitarbeiter der Sicherheits-Firma Defense Intelligence die Schadsoftware hinter dem Mariposa-Botnetz. Da hatte der Trojaner jedoch bereits zahlreiche Computer im Besitz großer Firmen sowie in verschiedenen Regierungsbehörden weltweit infiltriert.
Quelle: t-online.de
Uwe Roder schrieb:
am 20. Januar 2011 um 17:29:12
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Nichts ist 100 %
nur meine Erfahrung ( über 15 Jahre ein unixartiges System ): Keine Abstürze , Würmer , Trojaner usw. Ich vermisse kein
Windows und alles läuft , dazu noch kostenlos. Denke das ich min. 12.000,00 € an Softwaregebühren gespart habe, den Entwicklern spende ich mal hin und wieder was. Fazit : Klappt doch mit PC.
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Piti schrieb:
am 30. Oktober 2010 um 13:09:05
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Maripos
Die Nutzer von Internet teilen sich in 2 Gruppen: 1% IT-Spezialisten und 99% unbedarfter User von Internet. Jetzt dieser Gruppe
Teilschuld unterstellen ist nicht richtig, vielmehr wäre ein Strafmaß von 8-10 Jahren Sicherungsverwahrung bei Onlinekriminalität einheitlich in allen Industrieländern einzuführen.
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Albi schrieb:
am 30. Juli 2010 um 12:33:58
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@Micha
Ich kann mich dir nur anschliessen so lange es kluge Jungs oder Mädchen gibt die ihr Brain kriminell gebrauchen ist kein
Betriebssystem sicher. Und wenn alle auf Linux usw umsteigen dauert es keine 2 Wochen bis auch die Linux nicht mehr in den Himmel loben, die vorher Ihre Hand dafür verwettet hätten das es ja sooooo sicher ist........
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