10.02.2011, 16:00 Uhr | dapd, t-online.de
Polizei schnappt dreisten Betrüger von Internet-Händlern. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die dreiste Masche eines Internet-Abzockers der etwas anderen Art ist aufgeflogen: Ein Arbeitsloser prellte Online-Händler tausendfach und verkaufte die Waren selbst im Internet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Hesse verursachte einen Schaden von über 100.000 Euro.
Mit Bestellungen über das Internet hat ein 44-Jähriger aus dem hessischen Kreis Bergstraße systematisch Versandfirmen betrogen. Die Heidelberger Polizei hat ihn wegen des Verdachts des schweren Betrugs und der Urkundenfälschung in mehreren tausend Fällen vorläufig festgenommen. Der Betrüger ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß, da dem Polizeibericht nach keine Haftgründe vorlagen.
Dem Mann wird vorgeworfen, seit 2007 im Internet Briefmarkensets, Münzen, Bücher sowie DVDs bestellt und nicht bezahlt zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter am Mittwoch mitteilten. Der arbeitslose 44-Jährige legte ein umfangreiches Geständnis ab und gab an, die Waren über ein Auktionshaus im Internet verkauft zu haben, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Bei den geprellten Online-Shops sorgte der Hesse für einen Schaden von weit über 100.000 Euro. Nun wurden das zwei Jahre alte Auto, Goldmünzen im Wert von über 10.000 Euro sowie mehrere tausend Euro auf dem Konto des Verdächtigen beschlagnahmt, um den Schaden wieder gutzumachen.
Geliefert wurden die bestellten Waren an über 500 verschiedene Anschriften unter anderem in Heidelberg, Weinheim, Mannheim, Worms, Ludwigshafen, Heppenheim und Darmstadt. Dort soll der Tatverdächtige die Briefkästen zuvor manipuliert haben. Einsatzkräfte fassten den Mann bereits vergangene Woche, indem sie eine der Postanschriften in Heidelberg überwachte.
Die Ermittlungen beruhten auf einer Anzeige des Sicherheitsdienstes der Deutschen Post. Bei internen Recherchen fiel auf, dass offenbar ein und derselbe Täter durch sogenannten Warenkreditbetrug in mehreren tausend Fällen einen enormen Schaden verursacht hatte. Der Unbekannte hatte bis dato Briefmarken im Gesamtwert von nahezu 80.000 Euro bestellt und nicht bezahlt. Bestellungen im Gesamtwert von über 40.000 Euro hatte der Sicherheitsdienst zurückgehalten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten 270 Bücher, 200 DVDs sowie mehrere Sammlermünzen.
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Quelle: t-online.de , dapd
Lauser schrieb:
am 10. Februar 2011 um 16:09:43
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Knast ohne Ende
Da unsere Gesellschat total auf Gaunerei beruht sollten die Edel und Gutmenschen auswandern
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Joelan schrieb:
am 10. Februar 2011 um 13:12:51
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Betrüger
Unsere Gesetze? Der Typ lacht sich tot.,bestimmt heckt der schon was neues aus.Mein vorschlag wäre,Arbeitslager.Solange arbeiten
lassen bis der Schaden beglichen ist.
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Lejaby schrieb:
am 10. Februar 2011 um 10:21:28
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@Gummibärchen
Da muß ich Dir leider vollkommen Recht geben! Mir platzt bald der hals wenn ich Argumente höre wie z.B.: "Auch Täter haben
eine zweite Chance verdient.".
Aber wer gibt den Opfern eine zweite Chance ???
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