08.07.2010, 09:48 Uhr | Andreas Lerg mit Material von AP und dpa
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will ein Warnschild gegen Abo- und Kostenfallen. (Bild: dpa)
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert ein europaweit einheitliches Vorgehen gegen Kostenfallen im Internet. Ein Warnhinweis soll den Besucher einer Internetseite auf Kosten hinweisen. Da Aboabzocke und andere Kostenfallen nicht vor Ländergrenzen halt machen, soll diese "Button-Lösung" europaweit etabliert werden.
Die Ministerin sagte der Bild: "Wir brauchen eine sogenannte Button-Lösung. Am besten wäre eine europäische Regelung, weil Abzocke nicht an der deutschen Grenze Halt macht." Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hatte bereits im Juni gefordert, dass Deutschland notfalls im Alleingang eine solche Button-Regelung gegen Abo- und Kostenfallen im Internet einführe. Die Idee dabei ist, dass ein deutlicher Hinweis auf der jeweiligen Seite konkret vor entstehenden Kosten warnt. Der Nutzer kann die entsprechende Funktion der Seite erst dann nutzen, wenn er durch Anklicken eines Buttons bestätigt, dass er den Warnhinweis gelesen hat. Damit soll verhindert werden, dass Aboabzocker den Hinweis auf Kosten geschickt verschleiern um Nutzer zu täuschen.
Hintergrund der Forderung von Leutheusser-Schnarrenberger ist ein aktuell in den Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf der SPD, der den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Internet verbessern soll. Dieser sieht eine auf Deutschland beschränkte Regelung gegen Abo- und Kostenfallen im Internet vor. Das Bundesjustizministerium strebt im Gegensatz dazu eine europäische Lösung an. Leutheusser-Schnarrenberger sagte, dass in Brüssel ein entsprechender Vorschlag auf dem Tisch läge und die Verhandlungen gut angelaufen seien. "Wenn sich bis zum Herbst keine europäische Regelung abzeichnet, werde ich nationale Maßnahmen auf den Weg bringen", sagte die Justizministerin.
Andreas Lerg mit Material von AP und dpa
manni schrieb:
am 9. Juli 2010 um 12:30:12
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leutheuser....
wieder mal blinder polit-aktionismus.die lady sollte mal ins web gehen.es gibt mittlerweile genug addons wie web of trust
ect.
dort wird man vor abzocke gewarnt und das addon wird durch user ständig aktualisiert.ein polit-instrument wäre teuer,schwerfällig und nicht aktuell.deshalb,frau leutheusser,mal ins web gehen und schauen und nicht irgend nen steuergeldverschwendenden berater-müll nachquatschen.
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siggi schrieb:
am 9. Juli 2010 um 06:44:14
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Warnung
Diese Idee ist nicht schlecht, jedoch ist es auch so das wennn man eine Seite
aus Gründen sich informieren zu wollen anklickt schon
einen Vertrag übernommen hat. Wie solche Betrüger das hinbekommen ist mir schleierhaft, aber mir ist das leider schon passiert, ich habe keine Bestellung getätigt, trotzdem hatten sie meine IP Adresse.Interneteinkauf muss bei allem nur durch vorrauszahlung möglich sein, dann ist der Vertrag erst gültig.
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