08.02.2010, 16:06 Uhr | Andreas Lerg mit Material der AFP
Auktionshammer: Die Verbraucherzentralen warnen vor so genannten Erlebnisauktionen. (Quelle: t-online.de)
Riskante Zockerei statt Schnäppchenjagd: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor vermeintlich lohnenden Erlebnisauktionen im Internet. Zahlreiche neue Anbieter wollten sich mit derartigen Angeboten neben etablierten Online-Auktionsportalen am Markt positionieren. Doch statt angeblicher Schnäppchen böten sie nur eine "Art Glückspiel mit hohem Verlustrisiko." Teilnehmer könnten in solchen Auktionen unter Umständen hunderte Euro investieren, ohne etwas zu bekommen.
So genannte Live- und Cent-Auktionen sind der neueste Trend und Millionen Internet-Nutzer versuchen mittlerweile dort die Angebotene Ware zu Schnäppchenpreisen zu ergattern. Monatlich werden dort 10.000 Produkte, überwiegend Technik, versteigert. Der entscheidende Unterschied zu üblichen Einkaufs- und Versteigerungsportalen wie etwa eBay: Während bei den Internet-Klassikern das Bieten kostenlos ist, kassieren die Neulinge für jedes Gebot ab – mal 10 Cent, meistens jedoch 50 Cent. Und das auch dann, wenn der Teilnehmer am Ende leer ausgeht. Und der Höchstbieter muss zusätzlich noch die Auktionsgebühren zahlen. Damit summieren sich die Kosten für die vermeintliche Schnäppchen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale investierte etwa ein Kunde über 100 Euro für einen Toaster, der für 76,95 Euro direkt zu erwerben war. Ein anderer Auktions-Teilnehmer musste für ein Navigationsgerät (Wert 213,95 Euro) insgesamt 290,40 Euro berappen.
Die Geschäftsidee rechnet sich für die Betreiber. Denn die kassieren dank der Gebote-Flut oft deutlich mehr als den üblichen Produktpreis. Die Düsseldorfer Verbraucherschützer rechneten aus, dass bei Versteigerungen von Notebooks und Spielekonsolen der Erlös für den Webseiten-Betreiber in Einzelfällen mehr als das Dreifache des gängigen Preises der versteigerten Objekte erzielte. Bei Handys sogar bis zum fünffachen gegenüber einem Vergleichspreis, so die Verbraucherschützer.
Auch die sogenannten Cent-Auktionen sind kostenpflichtig. Die Anbieter werben damit, dass Kunden ein Produkt während einer zumeist einige Tage andauernden Aktion zum niedrigsten abgegebenen "Alleingebot" erwerben können. Dazu müssen sie nur dessen Höhe erraten und das entsprechende Gebot abgeben. Die Formulierung "Alleingebot" bedeutet allerdings, dass sämtliche Tipps ungültig werden, sofern mehrere Teilnehmer den gleichen Betrag erraten. Geben zwei Interessenten jeweils 1 Cent als das voraussichtlich niedrigste Gebot an, haben beide automatisch ihre Gewinnchance verspielt. Auf diese Weise könnte tausende kostenpflichte Einzeltipps ins Leere gehen, mahnte die Verbraucherzentrale.
Andreas Lerg mit Material der AFP
Fibi schrieb:
am 11. Februar 2010 um 00:57:18
(0)
(0)
Betrug? Von wegen!
Was hier so geschrieben wird ist doch teilweise echt Unsinn. Das Vorgehen dieser Auktionshäuser ist keinesfalls Betrug
oder Abzocke, alles wird ausführlich erklärt und jeder weiß, worauf er sich einlässt. Millionen Deutsche spielen Jahre lang LOTTO, investieren hunderte EURO und 90% davon gewinnen garnichts. Sollte diese "betrügerische Verbrechermethode" daher auch gleich verboten und geächtet werden? Ihr macht euch echt lächerlich. Schaut euch doch einfach mal an wie diese Seiten funkti
mehr
Kommentar melden
Konstantin Opel schrieb:
am 10. Februar 2010 um 16:41:22
(0)
(0)
Erlebnis-Auktionen
Wenn man die Werbung von Dealstreet im Fernsehen sieht, könnte man glatt den Eindruck bekommen, dass die was zu
verschenken hätten. Irgendwie werde ich da den Eindruck nicht los, dass das eine ganz widerliche Art der Abzocke ist. Ich bin schon sehr darauf gespannt, ob das nicht irgendwann mal publik wird.
mehr
Kommentar melden
Udo Kr. schrieb:
am 10. Februar 2010 um 15:07:44
(0)
(0)
abzocke
Wirtschaft und Unternehmer wollen alle nur das EINE : Unser Geld !!
Deshalb absolute Kaufzurückhaltung ausüben und die
Halsabschneider "ausbluten" lassen.
Macht es nach, macht viel Spass und beruhigt enorm !
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Sechs Flaschen 2006er Domaine la Casenove + vier Gläser für 39,- € statt 78,30 €. von Hawesko
Zwei Qualitätshemden Ihrer Wahl für nur 50,- € : 5 Jahre Garantie und Retoure kostenlos. zum Special
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
Samsonite Trolleys, Reisetaschen und Accessoires: Voll gepackt mit guten Preisen von koffer-direkt.de.
Die kuriosesten Funde aus Google Street View. Foto-Show (73 Bilder)
Uhren, Taschenrechner und mehr: die besten Gadgets. zum Video
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr