16.01.2012, 10:39 Uhr | t-online.de
Ein halbes Jahr nach dem Aus der illegalen Filmplattform kino.to nimmt die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) auch die Hintermänner des Nachfolgers kinox.to ins Visier. Um an Insider-Wissen über das Netzwerk rund um kino.to zu kommen, bezahlten die Piratenjäger Zeugen mit hohen Geldbeträgen.
Die GVU bereitet einen Strafantrag gegen die Filmpiraterie-Seite kinox.to vor. Dies bestätigte GVU-Sprecherin Christine Ehlers dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Bei der Seite handelt es sich um ein optisch und inhaltlich nahezu identisches Nachfolgeangebot des im vergangenen Juni abgeschalteten kino.to. Auf kinox.to werden Links zu illegal angebotenen Streams aktueller Kinofilme und TV-Serien gesammelt.
kinox.to startete wenige Wochen nach dem Aus seines Vorgängers. Die GVU war seinerzeit von dem Auftauchen der Seite nicht überrascht. Einem Sprecher zufolge offenbarte, wie sehr die Filmpiraten-Szene von der Razzia gegen kino.to getroffen wurde, da "es vergleichsweise lange gedauert hat, bis diese Resteverwertung von Kino.to online gestellt wurde". Die Betreiber von kinox.to verhöhnten die Piratenjäger und veröffentlichten zu Beginn auf ihrer Startseite: "Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich, ihr könnt uns stoppen, nur weil ihr haufenweise Geld habt?"
Mit diesem Geld wurde das Wissen über das Geflecht hinter kino.to erworben. Die Ermittlungen gegen das Piraterie-Portal gingen auf einen Strafantrag der GVU zurück. Für die notwendigen Informationen bezahlte die Gesellschaft "eine niedrige sechsstellige Summe als Prämie" für Insider, die gegen die Führung des Filmpiraten-Netzwerks aussagten, wie Ehlers nun bestätigte. Das von der GVU gekaufte Insider-Wissen dürfte besonders in den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen kino.to-Chef Dirk B. hilfreich sein. Dieser soll mit seiner Gruppe auch hinter Piratenseiten wie movie2k.to und neu.to stecken.
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Im Juni 2011 verhaftete die Polizei 13 Personen, die kino.to betrieben und über Online-Werbung sowie Abo-Fallen Millionen verdient haben sollen. Mittlerweile wurden mehrere dieser Festgenommenen zu Haftstrafen verurteilt. Die bislang härteste Strafe erhielt ein 47-jähriger Server-Betreiber von kino.to, der für drei Jahre und fünf Monate ins Gefängnis muss. Der 27-jährige Hauptadministrator Martin S. wurde vom Amtsgericht Leipzig zu drei Jahren Haft verurteilt. Im ersten Urteil gegen Mitarbeiter von kino.to wurde ein 33 Jahre alter Web-Designer mit einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe belegt. Unterdessen drohen kino.to-Chef Dirk B. bis zu 15 Jahre Gefängnis. Eine Verurteilung steht noch aus.
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Quelle: t-online.de
AnTa schrieb:
am 16. Januar 2012 um 21:12:49
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(2)
o_0
Bei einigen wenigen Kommentatoren hier könnte man meinen, sie wären ebenfalls mit einer "kleinen sechstelligen Summe" bezahlt
worden.
Leute, wacht auf ^^
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rheinenergie schrieb:
am 16. Januar 2012 um 20:09:31
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Sehr geehrte Damen und Herren
der GVU , sie können auch gern bei mir mit ein Tollen Geldkoffer anklopfen , ich sage alles ........ Man wo
bleibt da denn die Glaubhaftigkeit , Und das von unseren Steuergeldern. Aber wir haben es ja . Was meinen die denn , was das bringt , Sperren sie eine Seite , im nächsten augenblick eröffnen sich 2 neue Seiten . Und so ist dies ein endloser Kreislauf . Über das Strafmaß läßt sich streiten , Es geht ja auch darum , da sich die Herren sich mit Premiumabos bereichert haben .
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Benny schrieb:
am 16. Januar 2012 um 19:59:39
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(3)
toll
Also an den Kommentarenb hier sehe ich eindeutig, dass die ausgesprochenen Urteile NICHT im Namen des Volkes ausgesprochen werden. Das
macht mir Angst. Ich nutze Kinox.to auch zum Serien gucken. UND? Oder um alte Schätze wiederzufinden, die man so im Laden nie mehr bekommen würde. Neue Filme kaufe ich auf BlueRay wegen der Qualität. Ich glaub nicht dass die auch nur einen Cent einbüssen dadurch
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