05.01.2012, 15:45 Uhr | Yaw Awuku
Auf Tastaturen wimmelt es von Krankheitserregern. Ehemalige Microsoft-Entwickler haben daher die erste selbstreinigende Tastatur erfunden. Dazu schlossen die Erfinder ihr Keyboard in ein Gehäuse ein, das Keime abtötet. Auf einen Wink mit der Hand fährt die Tastatur heraus. Nach Gebrauch zieht sich die Tastatur automatisch in ihre Garage zurück.
Staub, Krümel und Fettflecken gehören nur zu den sichtbaren Schmutzteufeln, die sich mit der Zeit auf einer Tastatur niederlassen. Denn beim täglichen Gebrauch hinterlassen unsere Finger auch zahlreiche Mikroben, die zwar nicht sichtbar aber umso unangenehmer sein können. Laut einer Studie des Qualis Laboratoriums in den USA beherbergt eine Tastatur mehr Bakterien und Viren als eine Klobrille. Die Tastatur der US-Firma Vioguard soll den Keimen auf den Tasten ein Ende machen.
In dem Gehäuse der selbstreinigenden Tastatur befinden sich zwei 25 Watt starke UV Lampen. Denn UV-Strahlung tötet Mikroben ab. Ein Infrarotsensor an der Front des Gehäuses erkennt Handbewegungen und lässt die Tastatur ohne Knopfdruck herausfahren. Eine Berührung mit dem Gehäuse wird so gespart und eine weitere Übertragung von Keimen vermieden. Ist die Tastatur nicht mehr in Gebrauch fährt sie automatisch in das Gehäuse zurück. In weniger als 90 Sekunden tilgt die UV-Strahlung bis zu 99,9 Prozent aller Bakterien, Viren und anderer Krankheitserreger von der Tastaturoberfläche.
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Für Privatanwender dürfte die UV-Tastatur jedoch weniger interessant sein. Denn das keimfreie Keyboard soll knapp 900 US-Dollar kosten. Die selbstreinigende Tastatur soll vielmehr Krankenhäuser und andere klinische Einrichtungen ansprechen. Denn dort sind Geräte, die mit gegen Antibiotika resistenten Keimen und anderen Erregern verseucht sind, häufige Ursachen für schwerwiegende Ansteckungen. In den USA bestätigte die Lebensmittel- und Arzneizulassungsbehörde (FDA) bereits die desinfizierende Wirkung von Vioguards Tastatur. Das selbstreinigende Keyboard soll seinen Marktstart jedoch in Kanada feiern.
Zu der selbstreinigender Tastatur gibt es aber verschiedene günstigere Alternativen. So können Sie den Keimen auf Ihrer Tastatur zum Beispiel mit antibakteriellen Sprays, Küchentuch und Wattestäbchen zu Leibe rücken. Doch Vorsicht bei billigen Keyboards: Ist das Reinigungsmittel zu stark, entfernen Sie nicht nur die Keime sondern auch die Beschriftung der Tasten. Bei Krümeln in den Fugen reicht es oft schon der Haustaubsauger auf minimaler Saugstufe. Lässt sich die Tastatur auseinander schrauben, können Sie die Plastikteile sogar im Geschirrspüler waschen – doch höchstens bei 40 Grad. Bei diesen Temperaturen bekommen Sie Ihre Tastatur zwar nicht keimfrei, aber sauber.
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Yaw Awuku
Best of Handwerker schrieb:
am 20. Januar 2012 um 11:45:00
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Wieviel kostet eine UV Lampe mit Fassung und einem selbstgebauten Gehäuse den ?
Muß ich den Betreff noch weiter beschreiben oder sind auch
mal ein paar Lichter am Himmel zu sehen. Hey Schlossereien, das könnte man sogar als Edelstahlvariante Bauen und ist eine Marktlücke, setzt es um und Gute Arbeitsplätze sind entstanden. Das ganze lässt sich doch für Ottonormal für 150 €uro Umsetzen oder ? MFG BoH
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Smartraver schrieb:
am 6. Januar 2012 um 08:21:49
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Keimfrei
Da will sich jemand viel Geld verdienen mit einem Produkt dessen Herstellungskosten nicht hoch sind. Mehr als auf einer Klobrille
ist Panikmache. Keime überleben auf Kunststoff/Metall eh nicht sehr lange. Und für Kliniken oder Ärzte? Augenwischerei und noch mehr Panikmache. Wer den Rechner anfasst, fasst sicher auch andere Gegenstände im selben Raum an. Also wäre Hände desinfizieren sinnvoller als eine keimfreie Tastatur, auf die durch desinfizierte Hände wohl wenig Keime gelangen.
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Ert schrieb:
am 6. Januar 2012 um 06:56:38
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Tasta
Solange die Putzfrauen das/den Krankenhaus/Praxisboden mit einem Lappen wischen und nicht das Wasser wechseln is das schön anzusehen
aber nur rausgeworfenes Geld. Desinfektion oder Sterilisation ...was von beiden macht das Dingen? Für den Privatgebrauch unfug, es sei denn man ist Hypochonda. Da hats wenigstens nen Psychologischen aspekt
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