15.08.2011, 13:01 Uhr | Damian Robota
Windows 7 ist bereits seit Oktober 2009 erhältlich. (Foto:dpa) (Quelle: dpa)
Windows ist nicht mehr die gefährlichste Software. Laut einer aktuellen Studie des russischen Sicherheitsdienstleisters Kaspersky Lab konnte Microsoft den unrühmlichen Spitzenplatz der Software mit den meisten gefährlichen Sicherheitslücken an zwei Konkurrenten abgegeben. Für die meisten Windows-Nutzer ist das dennoch keine gute Nachricht.
Der Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky hat in seiner aktuellen Studie zahlreiche IT-Bedrohungen unter die Lupe genommen. Erstmals wird die Top-10-Liste der gefährlichsten bekannt gewordenen Sicherheitslücken von nur zwei Software-Herstellern gefüllt: Adobe und Oracle. Während Oracle dies der Popularität seiner Programmierplattform Java verdankt, ist Adobe für heikle Sicherheitslecks im Adobe Flash Player verantwortlich. Allein sieben der zehn teils kritischen Schwachstellen gehen auf den Player zurück, ohne den kaum eine Internetseite korrekt angezeigt wird und der daher auf nahezu jedem Computer zum Einsatz kommt. Sicherheitslücken in Windows-Betriebssystemen sind aus dem aktuellen Ranking verschwunden. Grund dafür ist unter anderem die Verbesserung des automatischen Windows-Update-Mechanismus.
Für Windows-Nutzer ist dies dennoch keine gute Nachricht. Da es weder zu Java noch zu Adobes Flash Player eine Alternative gibt, bleiben Ausflüge ins Internet in jedem Fall riskant. Flash könnte langfristig überflüssig werden, wenn mehr Webseiten-Anbieter auf HTML5 umschwenken. Moderne Browser wie der Internet Explorer 9 unterstützen den neuen Webstandard bereits, doch der Durchbruch steht noch aus. Ungemach droht zudem noch von anderer Seite. Cyberkriminelle haben längst auch Smartphones als Angriffsziel für sich entdeckt. Laut Kaspersky steigt die Zahl der mobilen Bedrohungen für verschiedene Plattformen rasant an. Im Vergleich zum letzten Quartal hat sich die Zahl der Schadprogramme für das Android-Betriebssystem von Google fast verdreifacht. Die infizierten Apps landen direkt im offiziellen Android Market und stehen dort ohne Überprüfung frei zum Download bereit.
Auf jedem Computer sollte grundsätzlich eine Antiviren-Software im Einsatz sein, um bekannte Trojaner und andere Schädlinge abzuwehren. Zusätzlich sollten Sie ihr Betriebssystem und alle installierten Programme stets auf dem aktuellsten Stand halten. Achten Sie darauf, dass eine aktuelle Version des Adobe Flash Players und Java installiert ist. Auch die Verwendung aktueller Browser-Programme tragen zum besseren Schutz gegenüber infizierten Internetseiten bei und wehren mitunter schadhafte Downloads ab. Für Smartphone-Nutzer stehen ebenfalls Anti-Virus-Programme in den jeweiligen App-Stores zum Download bereit.
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Damian Robota
Deutscher Michel schrieb:
am 16. August 2011 um 14:35:44
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Es gibt keine 100% Sicherheit ...
... und das ist 1.000%ig sicher.
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Manfred schrieb:
am 16. August 2011 um 14:32:40
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stimmt
Dafür ist aber Kaspersky schrott aber für Bildleser reicht es oder sollte man fragen was zahlt Kaspersky der Computerbild für erste Plätze.
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Steffen schrieb:
am 15. August 2011 um 18:27:06
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Rene - Insiderkreise
Meinst du die Teebeutelverlierer aus dem Nachbarzimmer? ... Was sich hier manche Leute immer einbilden, wie wichtig sie sind.
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