02.01.2012, 14:14 Uhr | Andreas Lerg
Japan entwickelt Cyberabwehrwaffe. (Quelle: imago)
Für umgerechnet 1,8 Millionen Euro hat Japan einen Computervirus entwickeln lassen, der Virenangriffe und andere digitale Attacken abwehren soll. Doch die neue Cyberwaffe kommt vorerst nicht zum Einsatz.
Gegen viele Erkrankungen entwickelt der menschliche Organismus Antikörper, die eine Krankheit bekämpfen und deren Erreger unschädlich machen. Dieses Prinzip macht sich eine Art digitaler Antivirus zunutze, der im Auftrag der japanischen Regierung vom Technologiekonzern Fujitsu entwickelt wurde. Der Antivirus soll zum Einsatz kommen, wenn eine Cyberattacke erkannt wird. Die Abwehrsoftware verfolge den Ursprung des digitalen Angriffs zurück und eliminiere dessen Programm, meldete die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun am Sonntag.
Die Entwicklung dieser digitalen Abwehrwaffe dauerte drei Jahre und kostete 179 Millionen Yen, umgerechnet 1,8 Millionen Euro. Doch derzeit kann die neue Cyberwaffe nicht eingesetzt werden, denn ein japanisches Gesetz verbietet dies. Daher muss in Japan zunächst eine entsprechende Gesetzesänderung den Weg für den Einsatz des Antivirus ebnen. Da im vergangenen Jahr japanische Parlamentarier sowie Botschaften und Konsulate durch Viren ausspioniert wurden, dürfte die Regierung ein hohes Interesse an der Nutzung ihrer Cyberabwehrwaffe haben. Laut Yomiuri Shimbun sollen in China und USA solche digitalen Abwehrwaffen bereits im Einsatz sein.
Quelle: AFP
Frank schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:29:36
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Antivirus
absolut richtig wenn den Virenerzeugern mal in den allerwertesten getreten
wird. Wenn man sich nur mal überlegt wieviel materielen
Schaden so ein Trojaner wie der BKA Virus allein in einer Woche in Deutschland produziert.
Da kann einem schon mal die Hutschnur platzen. Das sind Millionen Freunde, das ist kein Spaß mehr.
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Tom schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:25:11
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Virus
Na wenn der erst mal zum Einsatz kommt, werden wohl in China die Computer reihenweise sich auflösen.
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Jochen schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:21:17
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Deutschland
Schade,dass sowas nicht in Deutschland entwickelt wurde...
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