10.05.2010, 16:02 Uhr | dpa, t-online.de
Phishing-Bande in Rumänien von Polizei gefasst. (Symbolbild: dpa)
Sicherheitsbehörden feiern einen wichtigen Erfolg gegen Phishing-Betrüger: Die rumänische Polizei hat eine Bande gesprengt, die über das Internet zahlreiche Bankkonten abräumte. Die Gangster erbeuteten mit Phishing umgerechnet etwa 780.000 Euro.
Die rumänische Polizei hat eine große Phishing-Bande gesprengt. Monatelang beschafften sich die Betrüger über das Internet illegal Zugang zu Bankkonten und räumten diese ab. Nach landesweiten Hausdurchsuchungen am Montag verhörte die Polizei 28 mutmaßliche Täter, teilte die rumänische Direktion zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens und Terrorismus (DIICOT) in Bukarest mit.
Die Bande soll sich seit Oktober 2009 mit Phishing sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking und Kreditkarteninformationen von Kunden vor allem der Bank of Amerika beschafft haben. Anschließend nahmen die Verbrecher Banküberweisungen über den Finanzdienstleister Western Union vor und hoben das Geld in Wien, München, Prag sowie in Rumänien ab. Der Schaden beläuft sich nach DIICOT-Angaben auf rund eine Million Dollar (rund 780 000 Euro).
Die meisten Verdächtigen stammen aus dem rumänischen Constanta an der Schwarzmeerküste. Der Bande sollen insgesamt 70 Mitglieder angehören. Die rumänischen Behörden haben bei diesem Fall mit US-Dienststellen zusammengearbeitet. Beim Phishing werden Opfer auf nachgebauten Internetseiten von Banken und Kreditinstituten in die Falle gelockt und sollen die sensiblen Daten eingeben.
Vergangene Woche warnte das Bundesfinanzministerium vor E-Mail-Betrügern. Die Phisher verschickten fingierte Nachrichten unter dem Namen des Ministeriums und versprachen eine Steuer-Rückerstattung. Dazu sollten die Empfänger ihre Bankdaten in einem Formular eintragen. "Mit der Spam-E-Mail wird hier offensichtlich von dritter Seite versucht, in betrügerischer Weise Kreditkartendaten von Bürgern auszuspähen und diese illegal zu verwenden", warnte das Ministerium.
Das Bundeskriminalamt (BKA) beobachtete derweil eine Zunahme des Ausspähens von Bank-, Kreditkarten- und Zugangsdaten für Verkaufsplattformen im Internet. Das Amt habe "im vergangenen Jahr annähernd 7000 Fälle registriert, in denen Online-Banking- und Kreditkartendaten sowie Zugangsdaten etwa für Verkaufsplattformen oder Premium-Telefonanschlüsse abgegriffen wurden", erklärte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Allein die Fälle von Angriffen auf Bankkonten seien 2009 um mehr als 60 Prozent auf 2900 gestiegen.
Quelle: t-online.de , dpa
M schrieb:
am 26. Juli 2010 um 11:38:31
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naja
keine AHnung, aber im Netzt legen die leute eine Blödheit an den tag, es ist kaum zu glauben, ist ja als würde man die PIN nUmmer auf
seine Bankkarte schrieben.
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Mj. Lange schrieb:
am 10. Mai 2010 um 19:38:00
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Phishing
Das geklaute Geld für 1€ die Stunde im Steinbruch abarbeiten lassen. Wer freiwillig seine Daten, insbesondere TAN eingibt, darf
das für 3€ die Stunde tun, denn sie sind selber dran schuld.
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