30.03.2010, 09:29 Uhr | Andreas Lerg
Studenten als Piratenjäger im Internet. (Bild: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Die neueste Idee im Kampf gegen Netzpiraten: Warner Bros. Enternainment in Großbritannien heuert Studenten an, die in einem Praktikum ein Jahr lang als verdeckte Ermittler im Internet Raubkopierer zur Strecke bringen sollen. Ziel sind neue Strategien gegen die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke auf Tauschbörsenseiten.
Die Studenten werden ab Juli im Internet Foren, Chats und Tauschbörsen-Seiten überwachen und als verdeckte Ermittler auf die Jagd nach Raubkopierern gehen. Die Studenten sollen sich dabei auf so genannten BitTorrent-Seiten anmelden, unter Anleitung Programme zum Scannen von Links zu Tauschdateien entwickeln und einschleusen und auch mit Testkäufen versuchen, illegales Material zu erwerben.
Weiterhin sollen die Studenten nach illegal verbreiteten, geschützten Titeln der Marken Warner, NBC fahnden und Informationen über Internet-Seiten, Gruppierungen und Aktivitäten von Netzpiraten sammeln. Werden die Hilfs-Agenten fündig, haben sie sogar den Auftrag, Löschaufforderungen an die Täter zu senden. Das Pilotprojekt ist zunächst auf zwölf Monate angelegt und lockt mit umgerechnet 19.500 Euro Agentenlohn.
Warner Bros. Entertainment sucht dabei vor allem technisch versierte Studenten, die das passende Know-how für die Piratenjagd im Internet mitbringen. Alle Beweise und Informationen sammelt das Unternehmen in einer forensischen Datenbank. Nach der gründliche Analyse der Vorgehensweise von Raubkopierern will Warner Bros. Entertainment dann Strategien und Kampagnen gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Materialien entwickeln. Ein weiteres Ziel der ganzen Aktion ist natürlich auch, die ermittelter Täter juristisch zur belangen.
Andreas Lerg
Dieter schrieb:
am 26. April 2010 um 11:29:49
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Jedi Ritter schrieb
Also ich verstehe das so, dass ich wenn ich Käufer eines geschützten und illegal heruntergeladenen Werkes bin, mit
harten strafreczhtlichen Konsequenzen rechnen muss. Wie ist das aber nun mit dem Testkäufer. Der kauft doch ebenfalls, und warum würde der von unseren Gerichten nicht bestraft? Es ist doch das gleiche Delikt?! Ja, und ist es nicht so, dass die Pfeffersäcke spenden und spenden und dadurch unsere Parteien korrumpieren, um ihre Ziele zu erreichen?!
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Jedi Ritter schrieb:
am 1. April 2010 um 23:19:20
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Studenten als Agenten
Die Studenten solltem mal lieber studieren als sich um son Scheiss zu kümmern!!!
Wenn ein armes Schwein sich "Illegal"
Musi oder n Film zieht, den er sich weder kaufen könnte noch im Kino jemal schauen könnte, der schädigt niemand!!!
Genauso sieht es aus wenn sich jemand was zu Essen klaut!!! Oder soll der lieber zu Gunsten der Reichen verrecken!!! Nur weiter so DEUTSCHLAND
Aber war ja schon immer so die Kleinen hängen und die Pfeffersäcke lachen!!!!
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Paladin schrieb:
am 1. April 2010 um 12:01:57
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actio = reactio !
Das war schon immer so. Erwischen tun Sie nur die Dummen, die richtig Schlauen sind auch für diesen Fall gewappnet. Das ist eine Binsenweisheit.
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