18.03.2010, 10:34 Uhr | Jens Müller mit Material von DAPD
Internet-Piraterie kostete 2008 in der EU 185. Arbeitsplätze. (Symbolfoto: dpa) (Quelle: dpa)
Illegale Downloads aus dem Internet kostet die Industrie nicht nur viel Geld, sondern vernichtet auch Arbeitsplätze. Über eine Million Jobs sollen einer aktuellen Studie zufolge in den nächsten fünf Jahren unerlaubtem Filesharing und Raubkopien zum Opfer fallen.
Seit Jahren beklagen Vertreter von Film-, Musik- und Software-Industrie finanzielle Verluste durch illegale Downloads. Eine bei der französischen Beratungsgesellschaft Tera Consultants in Auftrag gegebene Studie zeigt nun die massiven Folgen der Internetpiraterie auf und zeichnet ein düsteres Bild: Bis 2015 werden in Europäischen Union etwa 1,2 Millionen Arbeitsplätze illegalen Downloads zum Opfer fallen. Gleichzeitig prognostizierte das Beratungsunternehmen einen finanziellen Verlust von bis zu 240 Milliarden Euro.
Aufgrund von Daten aus dem Jahr 2008 bezifferte die Internationale Handelskammer (ICC), Auftraggeber der Studie, den in einem Jahr entstandenen Umsatzverlust im EU-Raum aufgrund illegaler Downloads von Musik, Filmen, Fernsehsendungen und Software auf zehn Milliarden Euro. Dadurch seien in der Branche 185.000 Arbeitsplätze verlorengegangen. Im gleichen Jahr setzten diese Industrien aber 860 Milliarden Euro um und beschäftigten 14,4 Millionen Menschen in der EU.
Mehrere Wirtschaftsverbände fordern die EU daher zu einem wirksamen Vorgehen gegen Internetpiraterie aufgefordert. "Für uns ist Filesharing ein anderes Wort für Diebstahl", sagte die Vorsitzende des Internationalen Schauspielerverbands, Agnete Haaland, am Mittwoch in Brüssel. Nur durch das Eingreifen der EU seien die Jobs zu retten. "Es kann nicht sein, dass Rechteinhaber und Kreative die Einzigen sind, die sich für den verantwortungsvollen Umgang im Internet einsetzen", sagte Monique Göschl vom Generalsekretariat des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext.
Erst vor wenigen Tagen forderte Jung-Medienmogul James Murdoch drastischere Strafen für Film-Piraten. "Das sind keine verrückten Kinder. Bestraft sie", sagte der Chef von News Corp. Europa bei seiner Rede auf einem Medientreffen in Abu Dhabi und verlangte ein härteres Vorgehen seitens der Gesetzgeber. Denn illegales Herunterladen sei nicht harmloser als "in einem Laden Pringles oder eine Handtasche zu stehlen", wird Murdoch von der britischen Tageszeitung The Guardian zitiert.
Jens Müller mit Material von DAPD
KEINGELDKAUFENIX schrieb:
am 3. Juli 2010 um 10:54:45
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Rückgaberecht
Vielleicht sollte Rückgaberecht auch für CDs und DVDs anbieten und Geldzurück wenn im Kino der Film nicht gefallen. Die
Musiker machen ein guter Singl dann kauft man eine CD und da ist ausser diese eine Singl nur Schrott . Auch die Filme sind sehr gut in der Werbung wenn man es aber angeschaut hat dann will man kotzen. Bevor Ich mir was kaufe muss Ich erstmal wissen dass es gut ist.
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Theo schrieb:
am 12. April 2010 um 20:28:59
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Jobs
Wers glaubt wird selig natürlich sollte man die Piraterie unterbinden aber die Film und vor allem Musikbranche übertreiben ganz
gewaltig die wollen doch in den meisten Fällen nur doppelt abzocken Die leben doch immer noch wie die Maden im Speck
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Verbraucher schrieb:
am 5. April 2010 um 19:31:10
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Internet-Piraterie kostet 1,2 Millionen Jobs
Wenn viele immer weniger verdienen und die Preise trotzdem steigen, wo soll dann das Geld
herkommen um die CDs zu kaufen? Kein Geld also was bleibt übrig?
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