01.07.2010, 14:40 Uhr | apn
LKA Hessen warnt vor Internetsurfen im Urlaub. (Symbolfoto: dpa) (Quelle: dpa)
Wer den Computer in der Hotellobby oder einen fremden WLAN-Hotspot im Urlaub fürs Ausflüge ins Internet nutzt, sollte vorsichtig sein. Das können Hessische Landeskriminalamt warnt vor versteckten Spionageprogramme, die Passwörter und Daten für Online-Banking stehlen, und vor Gefahren bei Hotspots als auch bei Internetseiten wie Facebook. Allerdings hält die Polizei nur einfache Tipps für Urlauber parat.
Beim Internetsurfen im Urlaub sollten Ferienreisende besonders vorsichtig sein. Die frei zugänglichen Computer in der Hotellobby könnten mit Spionageprogrammen infiziert sein, warnte das Hessische Landeskriminalamt am Donnerstags in Wiesbaden. Und auch wer vom eigenen Notebook aus über einen WLAN-Hotspot ins Internet gehe, müsse damit rechnen, dass unverschlüsselte Datenübertragungen mitgelesen und ausspioniert werden. Besonders gefährlich sei es, wenn persönliche Daten wie Passwörter oder Geheimzahlen eingegeben würden, betonten die Experten.
Die Tipps des Landeskriminalamtes zum Schutz vor bösen Überraschungen sind teilweise denkbar simpel: So sollte man beim Surfen in der Hotellobby aufpassen, dass einem niemand über die Schulter schaut um Passwörter mitzulesen. Außerdem sollten Urlauber vermeiden, sensible Bank- oder Geschäftsdaten in öffentlichen Netzen zu versenden.
Empfehlenswert außerdem: auf die Verschlüsselung des WLAN achten, die Firewall des Betriebssystem aktivieren und die privaten Ordner im Netzwerk nicht freigeben. Zur Sicherheit sollten Urlauber aber auf jeden Fall nach Rückkehr aus dem Urlaub in kurzen Abständen ihre Kontobewegungen kontrollieren, rät das Landeskriminalamt. Wer auf Nummer sicher gehen wolle, könne sich auch für die Zeit des Urlaubs eine gesonderte E-Mail-Adresse einrichten, empfehlen die Experten. Selbst wenn man dann Opfer eines Ausspähversuchs werde, seien die ständigen Emailadresse inklusive Ihrer Kontakte nicht betroffen.
Gefährlich ist es nach Angaben des Landeskriminalamtes aber auch, in sozialen Netzwerken wie Facebook seinen Urlaub anzukündigen oder gar auf der Profilseite "live" vom Strand zu berichten. Kriminelle lesen nach Angaben der Ermittler inzwischen gezielt im Internet mit und nutzen die Informationen zur Planung von Einbrüchen.
Quelle: dapd
Xenia schrieb:
am 5. Juli 2010 um 14:24:14
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Kripo-unglaubwürdig
Heise und der CCC haben mehrfach berichtet über zahlreiche PC bei der Kripo der einzelnen Bundesländer, die
ungeschütz am Internet hingen und wo die User volle Adminrechte hatten und damit im Internet waren.
Scheinbar mag man sich beim LKA Hessen an das Disaster in BW und das große Dilemma in NS nicht gern erinnern. Übrigens; die NS waren damals mit Linux unterwegs - und komplett unter fremder Kontrolle.
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Eckehard schrieb:
am 5. Juli 2010 um 14:19:38
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Klau woanders
Neulich hat die Bank nach einer unbekannten 22 Cent Abbuchung meine Kreditkarte gesperrt und mir eine neue gegeben. Ursache ist
ein 8 Monate alter Datenverlust (T-Online berichtete damals) beim Kartenprozessor in den USA, die Abbuchung der 22 Cent war nur ein Test vor dem großen Knall.
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Gutemine schrieb:
am 5. Juli 2010 um 14:15:42
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Fragwürdig
Bisher war ich in über 80 Ländern, davon in manche bis zu 16 mal, und überall nutze ich die Gäste-PC in der Hotellobby -
egal ob nun in Argentinien oder Zypern. Und zwar vor allem für die Kontrolle der Bewegungen auf meinen 9 wichtigsten Konten. Dazu gehören vor allem die Kreditkartenkonten. Denn der Zugang zum Konto selbst nützt den Ganoven ohne iTan oder mTan fast nichts. Allerdings wechsle ich zurück daheim alle Passwörter.
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