24.03.2010, 12:30 Uhr | Andreas Lerg und Jens Müller
Sicherheitslücken bedrohen den Internet Explorer von Microsoft. (Foto: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Die Lage spitzt sich zu: Online-Kriminelle nutzen eine noch nicht geschlossene Sicherheits-Lücke im Microsoft Internet Explorer verstärkt aus. Sicherheits-Experten erwarten noch massivere Angriffe in den kommenden Tagen - dabei können sich Nutzer des Internet Explorers ganz einfach schützen.
Cyber-Kriminelle greifen verstärkt eine Sicherheits-Lücke im Internet Explorer an, für die Microsoft noch keinen Patch veröffentlicht hat. Davor warnen derzeit mehrere Sicherheits-Dienstleister. Innerhalb der letzten Tage hätten die Angriffe massiv zugenommen, berichtete das Online-Magazin Computerworld. Die von Microsoft bestätigte Schwachstelle betrifft allerdings nur die Versionen 6 und 7 des Browsers. Der Wechsel auf den Internet Explorer 8 schützt bereits vor den Attacken.
Die Angriffe laufen über manipulierte Internetseiten. Die Virenforscher von AVG registrierten Ende letzter Woche 30.000 Angriffe auf die Lücke, am Montag waren es dieser noch 16.000. "Derzeit ist es noch keine massive Attacke, aber die ungepatchte Sicherheits-Lücke wird sehr aggressiv ausgenutzt", sagte AVG-Forscher Roger Thompson zu Computerworld. Thompson prophezeite jedoch eine noch schlimmere Lage in den nächsten Tagen: "Ich gehe davon aus, dass noch mehr Banden die Schwachstelle bald ausnutzen werden." Microsoft solle einen entsprechenden Patch noch vor dem geplanten Termin am 14. April veröffentlichen.
Thompsons Befürchtungen sind mittlerweile von der Konkurrenz gestützt worden. "Es hat langsam begonnen, aber ich habe gestern und heute eine Zahl von neuen Seiten gefunden, die diese Schwachstelle ausnutzen", sagte Paul Ferguson von Trend Micro. "Das taucht nun überall im Internet auf." AVG zufolge stecken zwei separate Gruppen von Online-Kriminellen hinter der rasch anwachsenden Anzahl der Angriffe. Eine der Gruppen versucht, falsche Antivirensoftware zu verbreiten, während die zweite Gruppe einen Trojaner namens Sinowal auf den Computern der Opfer einzuschleusen versucht. Mit der falschen Antivirensoftware sollen Opfer um einen bestimmten Geldbetrag abgezockt werden.
Neben einem aktuellen Browser wie dem Internet Explorer 8 sollte auf Ihrem PC auch weitere Sicherheitssoftware wie Virenscanner und Firewall installiert, aktiviert und auf aktuellem Stand gehalten werden. Falls Sie den Internet Explorer nicht aktualisieren können, verwenden Sie bis zum Erscheinen des Patches einen Alternativ-Browser wie Firefox und Opera. Zudem sollten Sie sich im Internet vorsichtig bewegen und hauptsächlich auf bekannten, vertrauenswürdigen Seiten surfen. Dadurch verringert sich das Risiko stark, auf eine von Online-Kriminellen manipulierte Internetseite zu stoßen. Weitere Tipps zum Absichern Ihres Windows finden Sie im PDF-Download Sicherheit für XP, Vista und Windows 7 im Computer Insider.
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Andreas Lerg und Jens Müller
Deppendorfer schrieb:
am 25. März 2010 um 10:02:00
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Flachschirmglotzer
Da sind sie ja auch wieder, die Linux-Lobpreisungen derer, die sich für megaklug und superüberlegen halten. Leider hat
sich ihr arbeitsintensives aber mageres Informatikerspielzeug global nicht durchsetzen können und fristet derzeit noch ein Mauerblümchendasein. Es geht also darum, Windowsschwächen zu tilgen ! Das erfordert jedoch etwas Eigenhirn, denn ohne Installation nützen auch die perfektesten Sicherheitsprogramme nichts !
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xtreter schrieb:
am 25. März 2010 um 10:01:36
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IE
es ist völlig egal was man als Browser nutzt,wer seine Haustüre nicht abschließt oder sein Auto offen auf der Straße stehen lässt
wird bestohlen.Genauso im Internet,wer seinen Schlüssel aussen an die Türe hängt ist ziemlich blöd. Linux, Firefox, Opera, IE es wird alles geknackt wenn es sich lohnt.Dass Linux als System sicherer ist als andere Systeme ist ein Märchen. Es sollte eine internationale Internetpolizei geben die sich Cybergangster krallt, wichtig,Strafen immer mit mehrjährig
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Deppendorfer schrieb:
am 25. März 2010 um 09:33:59
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Naivität ohne Grenzen
Erstens gibt es Schutzprogramme und zweitens alternative Browser. Wer also zu blauäugig ist, um alle Farben zu
registrieren, der ist im WWW fehl am Platze und sollte zur Reifung noch ein paar Krabbelrunden auf dem Kinderspielplatz drehen. Man sieht das deutlich bei den WLANs: viele Leute strahlen ihre geheimsten Daten munter in die halbe Stadt aus und wundern sich dann, wenn ihre Konten leergeräumt werden. Wie idiotensicher soll die Welt noch gemacht werden ? Gummibäume neben Straßen ?
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