23.11.2009, 12:03 Uhr | Christian Fenselau
Erneute Lücke im Internet Explorer (Foto: t-online.de)
Verschiedene Versionen des sind erneut von einer Sicherheitslücke betroffen. Ein Beitrag in einem Sicherheits-Newsletter demonstrierte, dass wenige Zeilen Programmiercode ausreichen, um den zum Absturz zu bringen. Wie der Sicherheitsdienstleister Symantec bestätigte, sei der Code geeignet, mit Schadsoftware zu infizieren und stelle daher eine kritische Sicherheitslücke dar.
Die Lücke wird noch nicht aktiv ausgenutzt, eine akute Gefährdung besteht daher noch nicht. Der bloße Absturz eines Programms ist zwar nicht gleichbedeutend mit einer Sicherheitslücke, sondern zeigt nur Instabilitäten auf. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis dieses Verhalten dazu genutzt wird, Schädlinge einzuschleusen. Symantec erwartet daher in naher Zukunft in diesem Zusammenhang eine reale Gefahr. Von der Sicherheitslücke sind die Versionen 6 und 7 des Internet Explorers unter betroffen.
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Ein anonymer Nutzer der Mailingliste Bugtraq hatte mit seiner Mail auf die Gefahr hingewiesen. Bugtraq ist eine renommierte, international bekannte Liste, die sich dem Thema Computersicherheit widmet. Die gemeldete Sicherheitslücke betrifft einen JavaSript-Befehl. Ein Sicherheitsupdate gibt es noch nicht. Nutzer des Internet Explorers 6 oder 7 unter Windows XP können sich durch Änderungen in den Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers schützen, indem sie die Sicherheitsstufe für die Internet-Zone auf Hoch stellen. Allerdings werden dadurch einige Internetseiten nicht mehr richtig angezeigt.
Microsoft hat bisher nicht Stellung zu dem Problem bezogen, ein Sicherheitsupdate existiert noch nicht. Sobald Microsoft die Sicherheitslücke schließt, sollte das Update eingespielt werden. Wenn Sie die automatischen Updates im Sicherheitscenter nicht deaktiviert haben, wird das Update automatisch installiert. Wer die Möglichkeit hat, auf den Internet Explorer 8 upzudaten, sollte dies ohnehin so schnell wie möglich tun. Gerade der Internet Explorer 6 gilt als technisch veraltet und ist häufig von Sicherheitsmängeln betroffen. Auch eine Möglichkeit ist die Nutzung eines anderen Browsers wie Firefox oder Opera, die von der Lücke nicht betroffen sind.
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Christian Fenselau
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