10.03.2010, 08:50 Uhr | t-online.de
Sicherheitslücken bedrohen den Internet Explorer von Microsoft. (Foto: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Eine neue Sicherheitslücke bedroht alle Nutzer von Internet Explorer 6 und 7. Online-Kriminelle missbrauchen die Schwachstelle bereits für Angriffe auf Internet-Nutzer und haben zahlreiche Seiten mit verstecktem Code als Fallen im Internet versteckt. Gerät ein Surfer mit einem der betroffenen Internet Explorer auf eine solche Seite, installiert sich heimlich im Hintergrund unangenehme Malware. Microsoft hat derzeit noch keinen Patch bereit – mit einem einfachen Download können Anwender sich dennoch schützen.
Die Lücke betrifft die Internet-Explorer-Versionen 6 und 7 auf allen Windows-Systemen. Nutzer dieser Browser müssen sich also vorsehen, allein der Besuch einer entsprechend präparierten Seite kann schon ausreichen, um die Kontrolle über den eigenen Computer an Online-Kriminelle zu verlieren. Über die Lücke können die Kriminellen sich die Rechte des gerade aktiven Benutzerkontos unter Windows aneignen. Ist der Surfer mit Administrator-Rechten im Internet unterwegs, können die Angreifer also Programme installieren und die Einstellungen von Windows nach ihrem Geschmack verändern. So kann gefährliche Malware auf dem Computer eines Opfers landen.
Microsoft veröffentlichte die Warnung vor der Sicherheitslücke direkt nach deren Bekanntwerden. Deshalb hat der Konzern auch noch kein Sicherheitsupdate in Petto, mit dem dieses Einfallstor geschlossen werden könnte. Dennoch können sich Anwender ganz einfach schützen, indem sie auf einen moderneren Browser umsteigen. So ist der Internet Explorer 8 von der Lücke nicht betroffen, genauso wenig wie die kostenlosen Alternativ-Browser Firefox und Opera. Alle drei Browser können Umstiegswillige bei vertrauenswürdigen Download-Seiten wie etwa Softwareload herunterladen.
Die aktuelle Lücke tauchte pünktlich zu Microsofts monatlichem Patch Day auf. Den hatte sich der Konzern deutlich ruhiger vorgestellt, mussten die Sicherheitsexperten aus Redmond dieses Mal nur einige wenige als "wichtig" eingestufte Lücken in Microsoft Office und im Windows Movie Maker schließen.
t-online.de
Detlef Eichwald schrieb:
am 14. März 2010 um 09:50:47
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Atilla
Ich weiss was Du meinst (sage ich auch manchmal) aber: Zwischen Tastatur und Computer :-) - lass Dir das mal auf der Zunge zergehen.
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Kim schrieb:
am 12. März 2010 um 17:46:14
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MS,IE
Wer sich mit MS Schrott zufrieden gibt ist selber Schuld, wer nicht großartig Spielt am Computer braucht kein Windows.
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John schrieb:
am 12. März 2010 um 16:52:56
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Verstehe ich nicht.
Ich verstehe die user nicht, warum sie nicht endlich ihre Altversionen auf IE8 updaten. Alte Software aus vergangenen
Jahre hat natürlich ihre Risiken. Gleichwohl wird mir die Microsoft Geschichte immer unheimlicher. Wieviel tausende von Sicherheitsslücken habe die jetzt schon gestopft, inkl. MS-Office das man nicht so einfach wechseln kann wie einen Explorer. Neulich stand hier IE8 sei der sicherste Browser der Welt. Also, mein Vertrauen in solche Aussagen isrt dahin.
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