08.12.2010, 08:51 Uhr | Andreas Lerg
Internet Explorer 9 bekommt Spionage-Schutz. (Foto: t-online.de)
Microsoft will den Internet Explorer 9 mit einem neuen Spionageschutz ausstatten. Tracking Protection soll verhindern, dass Internetseiten Informationen über den Nutzer und sein Surf-Verhalten einsammeln können. Der Nutzer kann über Listen selbst festlegen, welche Seiten keine Informationen mehr auslesen dürfen. Die neue Funktion wird in der nächsten Vorabversion, dem Release Candidate, des Internet Explorer 9 bereits eingebaut sein.
"Der Nutzer soll im Prinzip einfach 'Nein Danke, bitte kein Tracking' sagen können", schrieb Dean Hachamovitch im offiziellen IEBlog von Microsoft. Hachamovitch ist stellvertretender Leiter des Internet-Explorer-Entwicklerteams. Die neue Funktion soll dem Nutzer mehr Kontrolle darüber geben, welche Seiten Informationen über ihn sammeln dürfen und welche nicht. Der Tracking-Schutz ist per Voreinstellung zunächst ausgeschaltet, die Tracking-Schutz-Liste ist anfangs leer. Der IE9-Nutzer selbst kann auf Wunsch den Schutz aktivieren und Internetadressen auf der Tracking-Schutz-Liste eintragen. Seit September bietet Microsoft die Beta-Version des Internet Explorer 9 für testfreudige Nutzer zum Download an.
Die Internetadressen auf der Tracking-Schutz-Liste können danach im Browser nur noch aufgerufen werden, wenn der Nutzer die Adresse selbst eingibt oder einen Link dorthin anklickt. Andere Internetseiten können die geblockte Seite nicht mehr ansteuern und Informationen übertragen. So soll verhindert werden, dass Internetseiten Informationen über das Surf-Verhalten des Nutzer sammeln.
Hachamovitch erklärte, dass Nutzer beim Eintrag von Adressen auf der Tracking-Schutz-Liste jedoch eventuell Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Wird der Zugriff auf die gelisteten Seiten für andere Internetseiten eingeschränkt, könnten manche Webfunktionen eventuell nicht mehr korrekt arbeiten. Als Beispiele nennt er unter anderem Cookies. In Cookies können beispielsweise Informationen gespeichert werden, die der Nutzer bei einem erneuten Besuch einer Internetseite nicht abermals eintippen muss.
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"Das Verhalten des Browsers zu steuern, bleibt der Entscheidung des Nutzers überlassen. Der Hersteller des Browsers stellt lediglich die Funktion zur Verfügung und respektiert die Wahl des Nutzers", schrieb Hachamovitch. Nutzer können ihre selbst erstellen Tracking-Schutz-Listen auch veröffentlichen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Dazu will Microsoft eine Plattform schaffen, über die der Austausch der Listen erfolgen wird. Der Browser überwacht dann Änderungen in den vom Nutzer aktivierten Listen und berücksichtigt diese automatisch.
In die Tracking-Schutz-Listen sollen aber auch Ausnahmen eingetragen werden können, bei denen beispielsweise ganz bestimmte externe Seiten doch Informationen abrufen dürfen. Nach Microsofts Plänen sollen Betreiber von Internetseiten und Firmen so eine spezielle Tracking-Schutz-Liste als eine Art Empfehlungsliste anbieten dürfen. Wenn der Nutzer sich entscheiden, diese Liste einzubinden, dann erlaubt er damit, dass die empfohlenen Seiten Informationen auswerten dürfen.
Andreas Lerg
skywriter schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 11:39:54
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IE9
Zwei Hubschrauberpiloten verfliegen sich in Seattle. Meint einer: "Flieg vor den Wolkenkratzer da, wir fragen wo wir sind." Während der
Hubi vor der Fassade schwebt hält er ein Schild hoch: "WO SIND WIR?"
Die Leute hinter den Fenstern stecken die Köpfe zusammen, diskutieren und halten dann ein Schild hoch: "IN EINEM HUBSCHRAUBER!"
Der zweite Pilot meint, "Mann sind das Vollidioten!"
Sagt der erste: "Laß gut sein, jetzt wissen wir unsere Position. Das da ist der Microsoft Tower!"
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Stefan schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 11:35:46
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Spionageschutz
Treibt man hier den Teufel mit dem Beelzebub aus? Das Betriebssystem Microsoft-Windows ist doch selbst ein einziges
Spionagetool, oder warum gibt es Gegenanwendungen wie XP-Antispy? "Big Brother" Bill Gates is watching you!
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astor schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 11:17:40
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ja ja
und was bitte soll das bringen es gibt weit aus andere mittel das zu umgehen
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