20.08.2008, 10:02 Uhr | pcwelt.de
HP verbaut im Color Laserjet CP1515n ein neues Druckwerk, bei dem die einzelnen Tonerkartuschen hintereinander liegen und zum Wechseln horizontal herausgezogen werden. Das geschieht von vorne und war im Test einfach zu bewerkstelligen. Vorteil: Dank der Bauweise verringern sich die Gerätemaße. Der Farblaserdrucker belegt so weniger Platz und ist insgesamt niedriger als etwa noch der Vorgänger Color Laserjet 2600N.
Ausstattung
Bemerkenswert ist zudem der Windows-Treiber des Geräts: Er beherrscht laut HP sowohl PCl 6 als auch PS 3 und wählt je nach Druckjob genau die Emulation aus, mit der sich der Druck schnell und gleichzeitig qualitativ hochwertig erledigen lässt. Im Test ließ sich nicht feststellen, mit welcher Emulation der Drucker gerade arbeitete. Da die Auswahl ausschließlich vom Treiber gesteuert wird, hat der Anwender darauf keinen Einfluss.
Tempo
Tatsache blieb, dass das Gerät nicht übermäßig schnell unterwegs war: Unser vollfarbiger Dreiseiter etwa aus Acrobat dauerte über eine Minute – das können vergleichbare Modelle schneller. Zudem ärgerlich: Im Farbmodus hatten wir keine Möglichkeit, die Auflösung einzustellen. Sie blieb stets auf Image Ret 3600. Immerhin konnten wir bei Monochrom-Drucken manuell auf 600 dpi gehen. Trotzdem sind 2:06 Minuten für den 20-seitigen Grauert-Brief langsam.
Qualität
Hier bewährte sich die HP-Technik. Die Farben fielen durchweg leuchtend aus und hatten gute Übergänge. Teilweise hätten die Drucke etwas heller sein können. Dafür stimmte die Buchstabenschärfe.
Verbrauch
Die gute Qualität geht ins Geld: Wir errechneten für die farbige Seite 13,5 Cent und kamen beim schwarzweißen Blatt auf 3,0 Cent – knackige Kosten. Zu loben ist jedoch, wie das Gerät mit Energie umgeht: Es hat einen echten Ausschalter, der es komplett vom Netz trennt. Außerdem verweilte der Drucker nach einem Druckjob nur kurz im Standby-Modus. Vielmehr begab er sich schnell in den Ruhemodus und verbrauchte im Test dann nur noch 4,9 Watt.
Fazit HP Color Laserjet CP1515n
Ein kompakter Farblaserdrucker, der hochwertige Ergebnisse liefert. Dafür lässt sich das Gerät allerdings auch Zeit. Der HP Color Laserjet CP1515n geht ökonomisch mit Energie um, ist allerdings kostspielig im Unterhalt.
Alternative
Zwar nicht so günstig im Anschaffungspreis, dafür aber mit integrierter Duplex-Einheit ist der Oki C5650dn ausgerüstet. Die höhere Anfangsinvestition lohnt sich hinsichtlich des flotteren Tempos und den moderateren Folgekosten.
Farblaserdrucker | |
HP Color Laserjet CP1515n | |
Preis-Leistungs-Note | 44 |
Anbieter | HP |
Weblink | |
Preis | rund 225 Euro |
Hotline | 01805/665775 |
Garantie | 12 Monate |
HP Color Laserjet CP1515n | |
BEWERTUNG (0-100 Punkte) | |
Tempo (25%) | 15 |
Druckqualität (20%) | 90 |
Ausstattung (10%) | 42 |
Handhabung (10%) | 48 |
Verbrauch (10%) | 19 |
Service (10%) | 34 |
Preis (20%) | 48 |
Gesamtergebnis | 44 |
HP Color Laserjet CP1515n | |
TESTERGEBNIS | |
Druckzeit | |
Textseite | 6,2 Sekunden |
Foto | 43 Sekunden |
Acrobat 3 Seiten | 62 Sekunden |
Druckqualität | |
Textseite | 15 Punkte |
Foto | 11 Punkte |
Grafik | 12 Punkte |
Stromverbrauch | |
Standby | 12,7 Watt |
Ruhe | 4,9 |
ausgeschaltet | 0,0 Watt |
Seitenkosten s/w | |
Schwarzweiß | 3,0 |
Farbe | 13,5 |
HP Color Laserjet CP1515n | |
TECHNISCHE DATEN | |
Auflösung | 600 x 600 dpi, Image Ret 3600 |
Druckverfahren | Single-Pass |
Durchsatz | 30000 Seiten/Monat |
Drucktempo | |
Schwarzweiß | 12 Seiten/Minute |
Farbe | 8 Seiten/Minute |
Arbeitsspeicher | 96 MB |
Papierkapazität | |
Aufnahme/Ablage | 150 / 125 Blatt |
Druckersprache | |
Postscript: | ja |
PCL5/6 | ja |
GDI | nein |
Treiber | |
Windows 98 | nein |
Windows ME | nein |
Windows NT | nein |
Windows 2000 | ja |
Windows XP | ja |
Windows Vista | ja |
Linux | nein |
Unix | nein |
MacOS X | ja |
Schnittstellen | |
seriell | nein |
parallel | nein |
USB 1.1 | nein |
USB 2.0 Full-Speed | nein |
USB 2.0 Hi-Speed | ja |
Infrarot | nein |
Ethernet | ja |
PictBridge | nein |
Quelle: PC-Welt
felix schrieb:
am 29. März 2012 um 16:13:42
(0)
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linux
Das es keinen Linux treiber gibt, stimmt nicht. Ich habe Ubuntu 11.10 und es funktioniert einwandfrei. Der Treiber ist vorinstalliert /
wird automatisch beim Verbinden installiert. Auch über Netzwerk.
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