06.08.2010, 11:19 Uhr | Andreas Lerg
Hacker drangen in ein Gehaltsabrechnungssystem um Zahlungen umzuleiten. (Foto: stock.xchng)
Hacker nehmen ein neues Ziel ins Visier: Beinahe ist es Online-Kriminellen gelungen, automatisierte Zahlungen eines Gehaltsabrechnungssystems umzuleiten. Experten warnen, dass diese neue Art von Raubzug zunehmen wird. Die Angreifer könnten so sehr große Summen stehlen.
Bisher versuchen Online-Kriminelle meist, Computer von normalen Nutzern zu knacken, um sich die Zugangsdaten von Bankkonten zu verschaffen und Geld zu stehlen. Die Computerworld berichtet von einer neuen Methode. Hacker attackieren Gehaltsabrechnungssysteme von Unternehmen, um im großen Stil massenhaft Zahlungen abzufangen und umzuleiten.
Im aktuellen Fall drangen Kriminelle in den Arbeitsplatzcomputer eines Mitarbeiters eines US-Pharmaunternehmens ein. Von dort aus verschafften sie sich Zugang zum Gehaltsabrechnungssystem, das vom externen Dienstleister Ceridian betrieben wird. Der gekaperte Computer hatte eine Zugangsberechtigung zu dem Online-System.
Die Täter versuchten, die Zahlungen an neun Mitarbeiter, die direkte Online-Überweisungen erhalten, auf andere Konten umzuleiten. An diesem Punkt flog der Angriff auf. Obwohl die Hacker erfolgreich in das System eingedrungen waren und es auch manipulierten, entstand kein finanzieller Schaden. Das aber nur, weil die Täter sich ungeschickt anstellten und die Änderung der Kontodaten auffiel. Für das betroffene Pharmaunternehmen arbeiten 1200 Angestellte. Der finanzielle Schaden hätte immens sein können.
Dieser Angriff war indes nicht die erste Attacke auf das Gehaltsabrechnungssystem von Ceridian. Im Dezember letzten Jahres knackten Angreifer das System über ein spezielles Internetportal der Firma und verschafften sich damit Zugang zu 27.000 Kundendaten inklusive Namen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern und Bankkontodaten. Insgesamt 1900 Firmen, die das System nutzen, waren betroffen. Avivah Litan, Experte beim Technologieanalysten Gartner, sagte gegenüber Computerworld, dass die Angriffe auf Systeme zur Abwicklung von Gehaltszahlungen zunähmen. Statt einzelnen Computernutzern Geld über deren Bankkonto zu stehlen, könnten Online-Kriminelle über diese Abrechnungssysteme deutlich mehr Geld stehlen, sollten ihre Angriffe erfolgreich sein.
Quelle: t-online.de
markus schrieb:
am 23. September 2010 um 11:39:02
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skype
ich rate dringenst von skype ab.
aus meiner sicht sehr unseriös, buchen nicht erbrachte leistungen ab.
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eric schrieb:
am 23. September 2010 um 11:35:44
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norton
norton hatte meinen rechner stillgelegt.
niemals mehr norton. ich rate dringend davon ab.
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scooterfan schrieb:
am 8. August 2010 um 22:14:08
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Hacker
Ich würde einen Hacker ein lebenslanges PC Verbot auferlegen, bei Nichtbeachtung 1000 Sozialstunden im Altersheim.
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