25.02.2010, 12:30 Uhr | Andreas Lerg
Eisschnelläuferin Anni Friesinger. (Quelle: dpa)
Wer sich für die Winterspiele und die Olympioniken interessiert, muss aufpassen: Nach Anni Friesinger& Co bei Google zu suchen, ist gefährlich. Die Sicherheitsspezialisten von McAfee warnen davor, dass Cyber-Kriminelle in den Ergebnissen der Suchmaschinen rund um die die olympischen Winterspiele Seiten mit gefährlichen Inhalten platzieren. Wer unbedacht nach seinem Lieblingsathleten sucht, tappt so leicht in eine trickreiche Virenfalle.
Olympische Spiele sind vor allem ein Aufgebot an Stars aus der Welt des Sports. Das wissen auch Online-Kriminelle und passen ihre fiesen Fallen im Internet an die olympischen Winterspiele an. Dabei optimieren die Kriminellen ihre Internet-Seiten, so dass sie bei der Suche nach den Olympioniken bei Google und anderen Suchmaschinen weit vorne in den Ergebnislisten landen. Öffnet der Nutzer die Seite in der Hoffnung, aktuelle Informationen beispielsweise zu Anni Friesinger zu finden, fängt er sich statt dessen im Zweifel Viren und andere Schädlinge ein. Oft genügt der Besuch der manipulierten Seite – versteckter Schadcode tastet da schon automatisch die Software des Besuchers auf eventuell offene Sicherheitslücken ab. Wird er fündig, schnappt die Falle zu. Hier sehen Sie die zehn gefährlichsten Teilnehmer der Winterspiele 2010.
Diese Strategie ist mittlerweile beliebtestes Mittel von Online-Kriminellen, um Anwender mit schädlicher Software zu überziehen. Neben Events wie den olympischen Spielen oder Fußballweltmeisterschaften nutzen Cyber-Gangster auch Meldungen über Prominente für ihre Attacken. Beim Tod von Michael Jackson, Patrick Swayze oder Farrah Fawcett bauten die Kriminellen auf das immense öffentliche Interesse an den tragischen Todesmeldungen, um ihre virtuellen Fallen aufzustellen. Genau so oft wird aber auch einfach nur behauptet, jemand berühmtes sei verstorben. So wurden schon gefälschte Todesmeldungen über Britney Spears oder Harry-Potter-Star Emma Watson über Twitter verbreitet. Auch die Links in solchen Twitter-Botschaften führen wieder auf manipulierte Internetseiten. Aber auch Spam-Mails werden mit den gleichen Absichten verschickt.
Olympia ist nicht das einzige Ereignis, dass die Cyber-Angreifer auf den Plan ruft. McAfee sagt für den am 17. März anstehenden St. Patricks-Day ebenfalls eine neue Welle von Internet-Fallen voraus. Trotz der altbekannten Maschen tappen Neugierige und Fans immer wieder in die Fallen der Cyber-Gangster. Am besten schützen Sie sich vor derartigen Angriffen, wenn Sie entsprechende Spam-Mails sofort ungelesen löschen und bei Google-Suchergebnissen und entsprechenden Internetseiten skeptisch bleiben. Außerdem sollten Sie eine installieren und diese stets aktuell halten. Kostenlose Sicherheitsprogramme bieten bereits einen Basisschutz. Umfangreiche Informationen zum Schutz Ihres Computers vor Viren und anderen Gefahren finden Sie im Computer-Insider-Virenspecial.
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