26.05.2010, 09:04 Uhr | Andreas Lerg
Hacker infizieren immer häufiger normale und seriöse Internetseiten mit Schadcode. (Bild: stock.xchng)
Hacker haben am Dienstag in den USA einen großen Internet-Anbieter attackiert und damit bekannte Internetseiten wie die vonAdobe, NBC, Volkswagen USA und der Kaffeehauskette Starbucks aus dem Internet geschossen. Der Angriff gelang mit einer raffinierten Attacke, die vorhandene Schutzmechanismen umging.
Der Internet-Dienstleister Media Temple in Los Angeles stellt der Server-Speicherplatz für die Internetseiten von Kunden wie Adobe, den TV-Sendern ABC und NBC, dem "Time-Magazine", aber auch Sony, Volkswagen USA und der Kaffeehauskette Starbucks zur Verfügung. Am Dienstag waren diese und viele andere Seiten für rund zweieinhalb Stunden nicht mehr erreichbar. Die Hacker starteten ihre Attacke gegen 15:50 Uhr Ortszeit, wie CNET berichtet.
Als Methode für den Angriff nutzten die Cyber-Gangster eine Distributed Denial of Service-Attacke (DDoS). Dabei werden die Server eines Internet-Dienstleisters von unzählig vielen verschiedenen Computern mit Anfragen bombardiert und überflutet, bis die Server unter der Last schließlich zusammenbrechen. Der DDoS-Angriff auf Media Temple war so raffiniert, das die Firewall der Firma versagte, die solche Angriffe üblicherweise erkennen und abwehren soll.
Wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilt, waren die Techniker gezwungen, den aus Asien, Südamerika und Mexiko eintreffenden Datenverkehr vollständig zu blockieren, um die Überlastung der Systeme einzudämmen. Nach rund einer Stunde hatten die Techniker das Problem im Griff und hoben die Sperrung auf. Media Temple will jetzt untersuchen, wie es den Hackern gelang, die Abwehrmechanismen gegen DDoS-Angriffe und andere Attacken zu überlisten. Bisherige Erkenntnis ist, dass die Firewall die Angriffe als regulären Datenverkehr fehlinterpretierte und deshalb nicht blockierte.
Andreas Lerg
Andre schrieb:
am 4. Juni 2010 um 11:26:55
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AW
Mich würde vorallem interessieren, wieviele Rechner sie dafür gebraucht haben. Bin mir ziemlich sicher, dass die Leitungen von MediaTemple
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A schrieb:
am 27. Mai 2010 um 10:35:13
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An Guido: Klar!
Ja, ja. Entweder oder. Wer hat denn soviel langeweile, daß zig Rechner für einen Angriff bemüht werden, um einem Betreiber
zu zeigen, daß er nicht sicher genug ist...
Wenn es so wäre, hätte sich jemand dazu bekannt und man wüsste wer es war.
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Guido schrieb:
am 26. Mai 2010 um 17:16:50
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Thema: "Hacker legen mit DDoS-Angriff Internet-Provider lahm"
Anscheinend wollen die Hacker entweder darauf hinweisen, dass die betreffenden
Webseiten nicht gut genug geschützt sind, oder sie haben Spaß am Leid der anderen...
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