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Hacker knacken Apple Safari-Browser in fünf Sekunden

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Hacker knacken Apple in fünf Sekunden

11.03.2011, 11:00 Uhr | Christian Fenselau

Unsicher: Apple-Browser Safari (Bild: Apple)

Unsicher: Apple-Browser Safari (Quelle: Hersteller)

Großer Hacker-Wettbewerb Pwn2Own im kanadischen Vancouver: Die Teilnehmer haben die am meisten verbreiteten Internet-Browser auf ihre Sicherheit getestet. Klarer Verlierer war der Browser Safari: Rekordverdächtige fünf Sekunden hat es gedauert, um die Sicherheitsbarrieren des Apple-Browsers zu überwinden und ein Programm auf dem gehackten Computer auszuführen.

Es waren französische Forscher des Sicherheitsdienstleisters VUPEN, die den Safari-Browser am schnellsten knackten. Er war auf einem MacBook mit einer aktuellen 64-Bit-Version von Mac OS X installiert. Das Betriebssystem war auf aktuellstem Stand. Safari war auf dem getesteten MacBook in der Version 5.0.3 installiert – das ist die vorletzte Version. Apple hatte mit Version 5.0.4 kurz vor Pwn2Own noch schnell 62 Sicherheitslücken gestopft. Das war jedoch unerheblich, denn die ausgenutzte Sicherheitslücke besteht weiterhin. Im Ernstfall würde der Besuch einer entsprechend präparierten Internetseite ausreichen, um den Computer zu infizieren, erklärten die Forscher. Sie kassierten dafür die ausgelobte Prämie von 15.000 US-Dollar und ein Apple MacBook Air.

Den Hackern war gelungen, über Safari in den Computer einzudringen, den System-Taschenrechner aufzurufen und eine Datei auf dem Desktop abzuspeichern. Dies lässt sich als Beweis dafür anführen, eine beliebige Datei ins System einzuschleusen und auch zu starten. Da Safari während des Hacks nicht abstürzte, dürfte der Besitzer nichts von der Aktion mitbekommen.

Internet Explorer benötigt mehr Aufwand

Auch der Internet Explorer 8 von Microsoft hielt den Angriffen nicht lange stand. Er war auf Windows 7 SP1 installiert. Allerdings sei der Aufwand gegenüber Apples Safari deutlich höher gewesen, um den Microsoft-Browser zu knacken. Am zweiten Tag soll die Sicherheit von Mozilla Firefox und Google Chrome getestet werden, ebenso wollen die Hacker die Sicherheitsbarrieren von Browsern in Smartphones überwinden.

Ergebnis ist eine Momentaufnahme

Der Wettbewerb ist letztendlich nicht mehr als eine Momentaufnahme. Sowohl der Internet Explorer als auch Mozilla Firefox machen demnächst große Versionssprünge, die finalen Versionen von Internet Explorer 9 sowie Firefox 4.0 werden in wenigen Tagen erscheinen. Damit dürften die Karten auch wieder neu gemischt werden.


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Christian Fenselau  

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Kommentare (78)

zum Forum

Thema: "Hacker knacken Apple Safari-Browser in fünf Sekunden"

Knotenkötter schrieb: am 12. März 2011 um 14:13:10
(1) (0) Apple-Hasser
@Ute: Ich persönlich habe an beiden Systemen gearbeitet und bevorzuge Windows, aus vielfachen Gründen. Zunächst einmal die
Hardware: Apple-Rechner sind teurer, schlechter aufrüstbar und oft leidet die Funktionalität am Design (zB bei Tastatur und Maus). Mac OS wirkt beschnitten, mit weniger Möglichkeiten und Freiheiten. Dazu kommt die beschränkte Auswahl an Programmen, Spielen, Hardware usw.
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akkufix schrieb: am 12. März 2011 um 11:24:23
(1) (0) Streiten sich zwei...
...freut sich der Dritte. Immer dieser Zwist zwischen euch Mac- und Windows-Usern. Das kommt mir so vor, wie "Meiner
ist größer..." Dabei vergesst ihr immer, dass es auch noch Linux gibt. Da fragt jeder Virus erst mal nach dem Benutzerpasswort, bevor er sich installiert. ;-) Btw. ich muss mit allen drei OS arbeiten und finde Mac zu steif, Windows zu bevormundet und nur Linux lässt mir alle Freiheiten, das zu machen, was und wie ich es will.
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Genau schrieb: am 12. März 2011 um 09:43:37
(1) (0) Apple User
Da fühlen sich aber einige sehr auf den Schlips getreten. Mit Recht! Mann muss die Leute ja nicht beschimpfen, kann aber auch
sicher nicht auf deren Einsicht hoffen. Schließlich wird ja gerade von seitens der Firma Apple dieser Streit forciert. Das die "Gläubigen" da fast willenlos hinter herlaufen, war schon beim Rattenfänger der Fall. Denn schließlich erhöht sich die Sicherheit mit den Bemühungen der Hersteller, das System den ständig wachsenden Bedrohungen anzupassen, und nicht umgekehrt.
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