02.11.2011, 14:30 Uhr | t-online.de, dpa
Hacker-Gruppe Anonymous plant Aktion gegen Drogenkartell. (Quelle: t-online.de)
Das Hackernetzwerk Anonymous hat das mexikanische Verbrecherkartell "Los Zetas" am Dienstag nach Medienberichten ultimativ aufgefordert, ihr "Terrorregime" in Mexiko einzustellen. Nach der Entführung eines Mitglieds der Gruppe im Bundesstaat Veracruz hatten die Hacker dem Kartell vor wenigen Tagen gedroht. Sie wollen unter anderem Namen von Politikern, Polizisten, Journalisten veröffentlichen, die mit der Drogenmafia in Verbindung stehen, wenn der Entführte bis zum 5. November nicht wieder in Freiheit sei.
Am Montag hatte Anonymous dann zunächst wegen des zu hohen Risikos einen Rückzieher gemacht und sich von der #op Cartel ("Operation Kartell") distanziert. Doch viele Bürger hätten sie aufgefordert, nicht nachzulassen. Deshalb solle die Operation fortgesetzt werden, hieß es in einem weiteren Schreiben der Gruppe, wie die Zeitschrift Proceso am Dienstagabend online berichtete. Anonymous habe dazu sogar eine spezielle Gruppe gebildet.
In dem Schreiben wandte sich Anonymous direkt an die von dem Capo Heriberto Lascano "El Lasca" angeführte kriminelle Bande: "Das alles ist jetzt global. Ihr könnt versuchen, die Anonymen in Mexiko, Mittelamerika und vielleicht auch in den USA aufzuhalten. Aber Ihr könnt Anonymous nicht als eine Weltidee, als einen globalen Geist stoppen, und Ihr könnt nicht auf ihn schießen und ihn nicht in Säure auflösen." Immer wieder haben die mexikanischen Drogenkartelle in der Vergangenheit auch Netzaktivisten und Blogger ins Visier genommen, wenn diese über die Taten der Banden berichtet hatten.
Viel Lärm um nichts: Aktivisten von Anonymous kündigten für den 5. November die Vernichtung von Facebook an. Passiert ist nichts! zum Video
Zuletzt fordern die Hacker die "Los Zetas" mit einer Warnung heraus: "Beendet Euer Terrorregime. Wir wissen, dass wir unser Leben aufs Spiel setzen, aber wir ziehen es vor, aufrecht zu sterben als auf Knien zu leben. Wir wissen nicht, wer oder was in Wahrheit hinter Euch steht. Aber glaubt uns: Wir werden es herausfinden. Wir irren uns fast nie."
Der 5. November ist für die Anonymous-Bewegung von symbolischer Bedeutung. Anonymous identifiziert sich mit einem politische Ereignis aus dem Jahr 1605. Am 5. November 1605 versuchte der englische Edelmann Guy Fawkes mit einem Sprengstoffattentat auf das englische Parlament, den englischen König zu ermorden. Fawkes wollte sich damit gegen die Unterdrückung der katholischen Kirche in England wehren. Das gescheiterte Attentat ging als Gunpowder Plot (Schießpulver-Verschwörung) in die Geschichte ein und wird noch heute gefeiert.
Die Comic-Verfilmung V wie Vendetta griff das Ereignis 2005 auf und spann es weiter in den Kampf eines Einzelnen gegen ein übermächtiges, faschistisches Regime. Symbole aus dem Film wie die von Hauptdarsteller Hugo Weaving getragene Guy-Fawkes-Maske sind zum Markenzeichen der Anonymous-Aktivisten geworden. 2011 will die Bewegung an diesem Datum symbolische Aktionen ausführen und dabei unter anderem das soziale Netzwerk Facebook mit massiven Angriffen lahm legen.
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t-online.de, dpa
Christ schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 10:00:47
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mexiko
Drogen Prostitution Autoklau, je südlicher der Wohnort desto grösser die Sau.
Mexiko wirt keinen Frieden finden. Trotz Internetpranger
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luzifer schrieb:
am 11. November 2011 um 00:06:30
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anonymushund
verhaftungen ? sie würden wohl eher auf der todesliste stehen. die mafia ist doch nicht blöd. wenn staaten mit ihren
geheimdiensten nicht weiter kommen, was sollen die dann machen ? es ist ein versuch, mehr nicht. die beschudigten haben dann aber wohl nicht mehr lang zu leben. tote sind denen doch egal, es geht ums geschäft und um immer mehr und bessere waffen.
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luzifer schrieb:
am 10. November 2011 um 23:51:38
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mexiko
ob das alles so gut ist, weiß ich nicht. die usa und andere staaten haben sich schon die zähne ausgebissen, nicht nur in amerika,
auch die damaliege su gegen afganistan scheiterte. und die nato will alles richten...lach..die menschen im staatsdienst sind nun mal zu oft koruppt. liegt an der armut,die sie täglich selbst erleiden. drogen sind das eine,schlimmer sind die geschäfte...waffenhandel ,mord usw..
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