24.11.2011, 15:06 Uhr | Yaw Awuku
Googles neuer Piraten-Filter nimmt Raubkopieren stärker ins Visier. (Quelle: t-online.de)
Google macht Raubkopierern und Filmpiraten das Leben schwer: Wie der Szene-Blog TorrentFreak berichtet, entfernteGoogle Begriffe wie The Pirate Bay und BitTorrent aus den automatischen Suchvorschlägen. Kritiker fürchten nun, Google entwickle sich zum "selbstgerechten Big Brother".
Bereits im Januar 2011 kürzte Google die Listen seiner Autocomplete- und Instant-Dienste um Wörter wie Torrent und RapidShare. Nun setzte Google seine Kürzungsaktion fort und strich zahlreiche Begriffe, die zu Downloadplattformen von Raubkopien führen. Darunter befinden sich neben "The Pirate Bay" auch Begriffe wie "torrentreactor", "4shared", "kickasstorrents", "sumotorrent" und "isoHunt". Seitdem werden diese Begriffe bei der Eingabe ins Suchfeld nicht mehr automatisch vervollständigt. Dies hat zur Folge, dass die Suchmaschine für die gestrichenen Wörter auch keine Soforttreffer liefert, die bereits als Suchergebnisse erscheinen, noch bevor der Suchbegriff vollständig ausgeschrieben wurde.
"Dies ist eine von vielen Maßnahmen, die wir umgesetzt haben, um Urheberrechtsverletzungen im Internet zu drosseln", sagte ein Google-Sprecher. Problematisch dabei ist, dass von dem Piraten-Filter auch vollkommen legale Unternehmen wie BitTorrent betroffen sind. Die Firma BitTorrent hat die gleichnamige Technik zum Austausch von großen Dateien über das Internet erfunden und stellt auch eine entsprechende Software bereit. Zwar wird die Gratis-Software des Unternehmens im großen Maßstab von Film- und Musikpiraten genutzt, das BitTorrent-Verfahren an sich ist jedoch ein vollkommen legales Produkt.
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Der Betreiber der Internetseite isoHunt wirft Google zudem vor, sich zu einem "selbstgerechten Big Brother des Web" zu entwickeln. Auffällig sei auch, äußerte sich ein Insider von The Pirate Bay, dass Google die Selbstzensur etwa zeitgleich zum Start von GoogleMusic vorgenommen habe. Über den neuen Dienst verkauft Google nun selbst Musik über das Internet – zunächst jedoch nur in den USA. Google möchte wohl nicht, das Nutzer der Suchmaschine auf Seiten aufmerksam gemacht werden, auf denen illegale Musik-Downloads zu finden sind.
Trotz der Kritik will Google seinen Piraten-Filter weiter ausbauen. Wie der IT-Konzern erklärte, gäbe es keine "silberne Kugel" gegen Raubkopien im Internet. Auch die schwarzen Listen weisen noch einige Lücken auf. So erlaubte sich Google gerade beim größten Filesharer-Portal The Pirate Bay einen Lapsus. Denn der Filter greift nur bei Suchbegriffen mit der Schreibweise "The Pirate Bay". Wird das "The" bei der Suchanfrage weggelassen, erscheinen weiterhin Suchvorschläge, die direkt passende Suchergebnisse zu dem Raukopierer-Portal liefern.
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Yaw Awuku
furby schrieb:
am 26. November 2011 um 12:09:05
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Google wirft Raubkopierer und Filmpiraten raus
wer sucht eigentlich Filme und Musik bei Google?
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noname schrieb:
am 25. November 2011 um 19:42:11
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keiner
was heißt hier jetzt zeigt google sein wares gesicht?
jetzt erst???
wer hat denn in china gemeinsame sache mit dem regime gemacht und
unliebsame disidenten seiten gesperrt?
das ware gesicht heißt da nunmal geschäft und $$$
ich benutze schon seit einer weile lieber juchu anstatt den gockel.
nicht das die sehr viel besser wären wenn sie könnten, aber sie haben noch nicht die marktmacht dazu. und die gilt es google zu nehmen!!!
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Harald schrieb:
am 25. November 2011 um 15:24:40
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na endlich
zeigt Google sein wahres Gesicht. Für Urheberrechtsverletzungen ist Google mit Sicherheit nicht zuständig
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