08.12.2010, 08:43 Uhr | t-online.de mit Material von dpa und AP
Chrome OS: Google verschiebt eigenes Betriebssystem auf 2011 (Montage: t-online)
Der amerikanische Internetriese Google verschiebt die Markteinführung von Computern mit seinem Betriebssystem Chrome OS um rund sechs Monate bis Mitte nächsten Jahres. Die Verschiebung soll den Ingenieuren mehr Zeit für letzte Feinabstimmungen geben. Der neue Zeitplan wurde am Dienstag in San Francisco bekanntgegeben. Google will mit dem Betriebssystem vor allem bei kleineren Notebooks und Netbooks dem Microsoft-System Windows Konkurrenz machen.
Demnach sollen die ersten Notebooks mit dem Windows-Konkurrenzprodukt in der ersten Jahreshälfte 2011 auf den Markt kommen. Den Anfang machen Acer und Samsung mit speziellen Geräten, wie Google in seinem Firmenblog mitteilte. "Andere Hersteller werden folgen", versprachen die beiden verantwortlichen Manager Linus Upson und Sundar Pichai. "Wir sind noch nicht fertig", räumten Upson und Pichai ein. Bevor Chrome OS ausgeliefert wird, soll ein Testlauf mit ausgewählten Nutzern die letzten Schwachstellen beseitigten. Google gibt dabei komplette Notebooks an Schulen, Unternehmen und Einzelpersonen aus.
Google Chrome OS ist kein klassisches Betriebssystem wie Windows. Es ist vielmehr ein im Funktionsumfang deutlich erweiterter Browser und speziell auf Internet-Anwendungen ausgerichtet. Sowohl Programme als auch die Daten des Nutzers sollen nicht lokal auf dem Computer, sondern im Internet auf Google-Servern liegen. Dadurch soll Chrome OS in Sekunden starten und sehr schnell arbeiten, ohne dabei auf hochleistungsfähige Hardware angewiesen zu sein.
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Mit Chrome OS attackiert Google den Softwarekonzern Microsoft und dessen Gewinnbringer Windows, der auf der weit überwiegenden Zahl der Computer weltweit läuft. Bislang hat es kein anderes Betriebssystem geschafft, Windows auf dem PC zu verdrängen, auch nicht das freie Linux. Das Betriebssystem Mac OS X von Apple läuft exklusiv auf den Computern des Herstellers.
Bei Webbrowsern hat Google bereits Erfolge errungen. Die Zahl der Nutzer des Chrome-Browsers habe sich in diesem Jahr auf 120 Millionen verdreifacht, schrieben Upson und Pichai. Der nun eröffnete Chrome Web Store, über den Zusatzprogramme geladen werden können, soll den Browser noch attraktiver machen. Vorerst können aber nur Kunden in den USA das Angebot nutzen. Anfang kommenden Jahres soll der Web Store auf weitere Länder ausgeweitet werden.
t-online.de mit Material von dpa und AP
Carlo schrieb:
am 9. Dezember 2010 um 13:05:02
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zu unsicher
würde ich die Sache einschätzen. Ich würde meine Firmendaten sicher nicht im Internet speichern und bei Google schon
überhaupt nicht. Es reicht mir das Finanzamt, da möchte ich meine Firmendaten nicht noch irgendwo im Netz finden. Vielleicht ist es paranoid, aber was ich auf meinem Server habe ist dort sicherer aufgehoben. Bei privaten Daten ist das genauso. Man möchte ja schließlich nicht intime Details im Netz haben. Viele geben ja alles leichtfertig an.
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überwachung zu 100% schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 17:23:17
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der größte datenspion der welt mit der größten macht
bestimmt probleme beim speichern und überwachen!läuft noch nicht perfekt
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Long-John schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 13:43:22
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Google verschiebt Chrome OS auf 2011
Chrome OS ist ein Programm für die Idioten die ihre Daten im Moment schon über Twitter, Facebook usw.
an alle Welt verteilen, und dann ganz entsetzt aufheulen wenn die peinlichsten Bilder oder andere Daten bei anderen Leuten für Schadenfreude sorgen. Google ist doch der größte Datenspion der Welt. Alles was man über Google sucht wird auch mit IP-Adresse gespeichert. Mit Chrome OS arbeiten die User sogar direkt auf Google Computern.
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