09.12.2009, 09:19 Uhr | Jens Müller
Google verklagt Internet-Betrüger Pacific WebWorks. (Quelle: dpa)Der Suchmaschinenriese geht gegen vor: verklagt die Firma Pacific WebWorks, die mit gefälschter Online-Werbung tausende Arbeitssuchende um ihr Geld betrog. Geködert wurden die Opfer mit dem Versprechen, täglich viel Geld von zuhause mit Google verdienen zu können.
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"Verdienen Sie bis zu 978 Dollar mit Arbeit von zuhause", lautete das Versprechen einer gefälschten Anzeige im , auf die mehrere tausend Surfer hereinfielen. Da die Annonce mit dem Logo von Google verziert war, dachten die Opfer, sie würden sich bei dem Suchmaschinenriesen bewerben - und verloren dabei viel Geld. Denn die Abzocker, die die Anzeigen schalteten, belasteten die Kreditkarten der Arbeitssuchenden mit beachtlichen Beträgen.
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Da die Betrüger das offizielle Google-Logo in den Anzeigen verwendeten, kann das Unternehmen nun rechtlich gegen Pacific WebWorks und weitere nicht benannte Beschuldigte vorgehen, die hinter den Internet-Anzeigen stecken sollen. So klagte Google in den USA wegen Markenverletzung, unlautere Geschäftsmethoden und Online-Piraterie.
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Die Firma bot Bewerbern ein Paket inklusive DVD an, das erklärt, wie sie mit Google reich werden könnten. Für das Paket wurden Gebühren und Versandkosten im Voraus von den Kreditkarten abgebucht, teilweise sogar mehrfach. Geliefert wurde aber nichts. Zahlreiche Opfer wendeten sich mit Beschwerden an Google und verlangten sogar, dass das Unternehmen die bezahlten Gebühren erstattete. Google ist im Kampf gegen Pacific WebWorks dabei nicht alleine: In den USA sollen die Abzocker bereits mit dem Logo von ihre gefälschten Anzeigen verziert haben.
Ob auch Deutsche von Pacific WebWorks abgezockt wurden, ist noch nicht bekannt - aber sehr gut möglich. Denn gefälschte Internetanzeigen lassen sich mit Übersetzungsprogrammen problemlos in alle möglichen Sprachen übertragen und auf vielen Webseiten platzieren. Aktuell macht sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gegen Online-Abzocke stark und forderte härtere Strafen für Internet-Betrüger.
Jens Müller
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