21.05.2010, 11:51 Uhr | Andreas Lerg
Google will ab Hebst mit Google TV den Fernsehmarkt erobern. (Bild: dpa)
Google will auch in die heimischen Wohnzimmer einziehen und sich mit Google TV auf dem Fernseher etablieren. Mit Google TV sollen Fernsehprogramm und Internet verschmelzen und Google verspricht "die Zukunft des Fernsehens zu verändern". Mit Google TV wird der Suchmaschinengigant aber keine eigenen Fernsehapparate auf den Markt bringen, sondern interaktive intelligente Software für die Geräte anderer Hersteller.
Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz Google/IO in San Francisco erstmals seine neue Plattform Google TV demonstriert. Damit sollen Internet und Fernsehen miteinander verschmelzen. Projektleiter Rishi Chandra sagte am Donnerstag auf der Konferenz: "Die Nutzer müssen sich nicht zwischen Fernsehen oder dem Internet entscheiden, sie können beides haben". Allerdings geht Google mit diesem Angebot im Herbst zunächst nur in den USA an den Start. Der Rest der Welt soll frühestens 2011 in den Genuss von Google TV kommen. Google selbst wird keine Hardware verkaufen, sondern kooperiert mit verschiedenen Herstellern. Sony baut beispielsweise die Technik in seine Fernseher und Blu-ray-Player ein. Logitech baut Settopboxen, mit denen Google TV auch auf vorhandene Fernsehapparaten funktioniert. Intel liefert die Prozessoren für die Technik.
Schaltet der Zuschauer Google TV ein, kann er beispielsweise eine Suche nach den Simpsons starten. Google TV sucht dann in allen verfügbaren Quellen nach Inhalten. Das kann eine Episode der Serie sein, die gerade im normalen Fernsehprogramm läuft. Dass kann ein YouTube-Video oder auch der Kinofilm auf der eigenen Festplatte sein. In den USA sind auch die beliebten Streamingdienst wie Hulu in Google TV eingebunden. Der Nutzer muss sich selbst nicht mehr darum kümmern, wo die Sendung herkommt. Er sucht sich in der Ergebnisliste aus, was ihm gefällt und schaut sich die Sendung an.
Die neue Technologie soll dem Zuschauer über seinen Fernseher den Zugang zum Internet und anderen Quellen wie auch den Festplatten im heimischen PC erschließen. Chandra sagte, dass das Fernsehen damit von ein paar hundert Sendern auf Millionen von Kanälen erweitert werde. Dem Zuschauer sei es egal, ob das Programm aus Live-Fernsehen, aufgezeichneten Videos oder Internetinhalten bestehe. Über Dienste wie Twitter kann sich der Zuschauer dann direkt mit anderen über das austauschen, was er gerade anschaut.
Als Betriebssystem wird eine angepasste Version des Handy-OS Android zum Einsatz kommen und als Browser setzt Google auf Chrome. Damit kann Google seine TV-Plattform auch auf mobile Android-Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer bringen und ist nicht an Fernsehapparate im Wohnzimmer gebunden.
Der Suchmaschinengigant hat mit seinem neuen System vor allem den lukrativen Werbemarkt im Visier, denn Google wäre in der Lage, mit seiner Plattform Werbung über den Fernseher auszuliefern, die die Interessen der Nutzer gezielt anspricht. Google-Chef Eric Schmitt sagte dazu gegenüber dem US-Fernsehsender Fox: "Das sollte einen Haufen Geld wert sein".
Quelle: dpa
Virenjäger schrieb:
am 22. Mai 2010 um 12:03:07
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Google-TV
Bei der Sammelwut an daten wie wir es von Google kennen, werden auch wieder Werbung spezial für die Nutzer zusammengestellt.
Andere Klauen die Daten und der Missbrauch nimmt dann gar kein ende mehr. Die andere Seite sind dann neuartige Viren und Trojanner die man direkt als Hardwareflash für DVD BlueRAY schon kennt auch für den TV untergejubbelt bekommt, und dabei merkt keiner etwas.
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