05.09.2011, 10:24 Uhr | dpa, t-online.de
Google bündelt seine Kräfte. (Quelle: imago)
Google räumt auf: Der Suchmaschinengigant stellt weitere zehn seiner Gratisdienste ein. Darunter befindet sich beispielsweise die bei der Einführung umstrittene Google Desktop Suche, mit der Dateien auf dem eigenen Computer gesucht werden können.
Google gibt einen Teil seiner diversen Gratisdienste auf, um seine Kräfte auf wesentliche Kernaufgaben bündeln zu können. Weitere zehn Dienste werden eingestellt und bald nicht mehr angeboten. Darunter ist auch Google Notebook, die Funktion zum Sammeln von Internet-Links und Notizen. Andere Funktionen werden nicht mehr eigenständig betrieben, sondern in andere Google-Angebote eingebunden. Bereits im Juli schloss Google die Programmierer-Spielwiese Google Labs.
Google-Manager Alan Eustace begründete den erneuten Schritt im Firmen-Blog damit, dass die hauseigenen Entwickler auf Produkte mit mehr Durchschlagskraft umverteilt würden. Firmenchef Larry Page hatte diese Konsolidierung bereits als "Herbst-Frühjahrsputz" angekündigt. Dabei scheut Google auch nicht davor Projekte einzustellen, die durch teure Zukäufe betrieben wurden. Dazu gehört beispielsweise die "soziale Suchmaschine" Aardvark. Den gleichnamigen Anbieter hatte Google für 50 Millionen Dollar gekauft. Noch teurer war für Google der App-Entwickler Slide, dessen Einkauf 180 Millionen Dollar kostete und der als Projekt ebenfalls eingestellt wird.
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Bereits Ende Juni hatte Google das Ende einiger Prestige-Projekte verkündet. So wird der intelligenten Stromzähler eben so wenig weiterentwickelt, wie der Gesundheitsdaten-Dienst. Larry Page, einer der beiden Gründer von Google, hatte zu seiner Rückkehr an die Konzernspitze im April angekündigt, die breite Palette der Google-Angebote werde gestrafft. Google soll sich nach seinem Willen wieder deutlich stärker auf das Kerngeschäft mit der Internet-Suche, die mobile Plattform Android, das neue webbasierte Betriebssystem Chrome und das neue soziale Netzwerk Google+konzentrieren. Mit Google+ will der Suchmaschinengigant gegen Facebook punkten.
Subscribed Links: Mit Subscribed Links können Entwickler spezielle Suchergebnisse bündeln und an Abonnenten ihrer Dienste ausliefern. Bis zum 15. September bleiben die Daten noch erhalten. Danach verschwinden diese Inhalte aus den Suchergebnissen der Abonnenten.
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Quelle: t-online.de , dpa
Kaffeeistfertig schrieb:
am 17. September 2011 um 07:58:28
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Für mich ne Katastophe
Also ich bin total abhängig von Google Desktop. In Bruchteien einer sekunde ALLE Dokumente auf dem Rechner Server
durchsuchen und finden, das Dokument oder den Ordner öffen, das kann m.E. kein anderes Programm. Ich nutze es mindestens 30 Mal am Tag. Gibt es denn irgendeine Alternative?
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voegelchen schrieb:
am 5. September 2011 um 18:05:38
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Google gratis
Man kennt das doch irgendwo her. z. B. Banken:
In den 60er, 70er Jahren wurde geworben für das kostenlose Girokonto, weil
die
meisten kleinen Arbeiter noch ihr Geld freitags am Lohntag ausbezahlt bekamen.
Heute: jeder kleine Dienst muß teuer bezahlt werden.
Bis jetzt wirkte der Köder "kostenlos" auch im Internet. Aber gibt es genügend User, wird auch im Internet künftig jeder kleine Dienst teuer oder nicht mehr angeboten werden, denn wer verschenkt in dieser geldgierigen Zeit nocht etw
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Elfriede schrieb:
am 5. September 2011 um 17:54:29
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Google
Gestern sah ich fern. Fast den ganzen Tag, aber am nachmittags bin ich doch noch aus dem Bett und ging spazieren.
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