05.07.2010, 16:12 Uhr | Fahmi Amraoui und Jörg Hofmann
Hochgiftiger Schrott, dreckige Luft und Radioaktivität: Mancherorts macht der Mensch seine Umwelt zur Hölle – und sich selbst krank. Doch auch die Erde spuckt Gift, verschlingt Schiffe oder zerstört ganze Landschaften und Städte. In Google Earth lassen sich diese Schreckensorte gefahrlos in Augenschein nehmen. Wir führen Sie mit unserer Foto-Serie zur Seucheninsel in der Ostsee, einem tödlichem See und weiteren äußerst riskanten Orten dieser Welt.
Auf der Ostseeinsel Riems erforschen Wissenschaftler gefährliche Tierseuchen, natürlich mit strengen Sicherheitsvorkehrungen. Sich im Sperrgebiet aufzuhalten, wäre höchst riskant. Noch mehr Gefahren gehen vom Nyos-See in Kamerun aus. Hier beendete 1986 eine riesige, plötzlich aus den Tiefen des Sees aufsteigende Gaswolke in Sekundenbruchteilen alles Leben – auf einer Länge von 20 Kilometer. In unserer Foto-Show nehmen wir Sie mit auf eine abenteuerlichen Reise zu den gefährlichsten Plätzen der Erde.
Die meisten diese Ort gelten als verseucht – durch industrielle Ausbeutung, gewissenlose Abfallentsorgung, Waffentests oder verheerende Unfälle. Einer der schlimmsten Unfälle der Menscheit passierte im ukrainische Tschernobyl, wo ein Reaktorunfall einen ganzen Landstrich auf Jahrhunderte hinaus unbewohnbar macht. In anderen Teilen der Erde wird die schrittweise Zerstörung bewusst in Kauf genommen. So gilt etwa die chinesische Stadt Linfen unter Umweltschützern als die Stadt mit der höchsten Luftverschmutzung, während Städte wie Sumgayit am Kaspischen Meer durch gewissenlose Abfallentsorgung die Gesundheit ihrer Einwohner aufs Spiel setzen. Andere Orte sind heute aus Schutzgründen abgesperrt, darunter etwa die Ostseeinsel Riems, wo gefährliche Tierseuchen erforscht werden.
Für Google Earth gibt es jede Menge nützlicher Gratis-Erweiterungen. Eine Auswahl der besten stellen wir Ihnen in unserem Video vor.
Stellen Sie Objekte in Ihren Fotos frei und entfernen Objekte im Bildhintergrund. Durch Hervor- hebung einzelner Objekte erzielen Sie einen ganz neuen Tiefen- schärfeeindruck. zum Angebot
Quelle: t-online.de
Trixi schrieb:
am 12. Juli 2011 um 11:11:18
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Gefahrenherde
Habe mich gerade im www ein bißchen versucht, schlau zu machen : auf Riems werden zB Schweinepest und Maul-u.Klauenseuche
erforscht.. dabei hatten die Forscher einen "Gesamtverbrauch" von jährlich bis zu 70.000 Meerschweinchen !! Wie gut, dass das, was diesen Tieren schadet, nicht für den Menschen gefährlich ist, und wer das glaubt, der ist laut 'kili' am 12.7. 6:40:28 Uhr ein Idiot ! Warum kann man nicht sachlich mit dieser Thematik umgehen sondern muß gleich pöbeln ?
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Martha schrieb:
am 12. Juli 2011 um 10:54:05
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@kili
Verharmlosen Sie da nicht etwas..oder sind Sie vielleicht gar nicht informiert ? Warum ist die Insel denn für die Öffentlichkeit
gesperrt ? Weil von ihr keine Gefahr ausgeht, oder weil dort zum Teil Schutzstufe 4 (die höchste) ausgerufen ist ! Diese Stufe wird bsw beim Marburg-Virus, oder bei Pocken oder auch Ebola benötigt ! Auch wird dort Schutzkleidung benötigt, die Luft wird gefiltert...härter geht nicht, und wer darauf hinweist, gehört nach Ihrer Meinung ins Gefängnis, tz tz tz..
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kili schrieb:
am 12. Juli 2011 um 06:40:28
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Angst
Auf der Insel Riems wird seit 1910 im Interesse der Menschheit geforscht. Wenn man keine Ahnung hat, was dort passiert, sollte keine
Angst sch+üren und gehöert eigentlich ins Gefängnis. Nur wer diese Insell nicht kennt, glaubt solchen Idioten.
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