02.12.2011, 10:14 Uhr | Andreas Lerg
"Can you crack it?", fragt der britische Geheimdienst. (Quelle: t-online.de)
Der britische Geheimdienst sucht Nachwuchs: Mit einer Knobel-Aufgabe im Internet sollen neue, talentierte Mitarbeiter rekrutiert werden. Auf einer speziellen Internet-Seite gilt es für junge Hacker eine harte Rätsel-Nuss zu knacken. Wer einen seltsamen Zahlencode entschlüsselt, dem winkt ein Job im Auftrag ihrer Majestät.
Im Film musste James Bond schießen, schnelle Autos fahren können und dabei noch gut aussehen, um beim Auslands-Geheimdienst MI6 zu arbeiten. Heute müssen Agenten vor allem mit Computern umgehen und verschlüsselte Botschaften knacken können. Um diese Fähigkeiten zu prüfen, hat der britische Geheimdienst einen Internet-Wettbewerb gestartet. Nur wer den geheimen Zahlencode entschlüsselt und die Lösung eingibt, findet die entsprechenden Jobofferten des Government Communications Headquarters (GCHQ).
Auf der Seite www.canyoucrackit.co.uk sind zwei Blöcke von Zahlen zu sehen. Darüber die Frage "Can you crack it" ("Kannst Du das knacken"). Der auf Datenübertragung und Fernmeldeaufklärung spezialisierte GCHQ will damit neue Mitarbeiter rekrutieren und mit der Knobel-Aufgabe sollen Interessenten ein erstes mal ihre Fähigkeiten zeigen. Ziel der Aktion ist es, junge Mitarbeiter zu finden, die sich auf gewöhnlichem Weg nicht bewerben würden. Regulär werden neuen Mitarbeiter nach einem absolvierten Universitäts-Studium angeworben, erklärte ein Sprecher der GCHQ.
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Die ungewöhnliche Aktion begründete er: "Aufgrund der fortwährenden Entwicklung der Bedrohungen aus der Computerwelt ist es notwendig, Autodidakten zu rekrutieren, die eine echte Begeisterung für die Entschlüsselung von Codes an den Tag legen." Nach Angaben eines Sprechers der GCHQ konnten bereits über 50 junge Experten den Code knacken. Qualifiziert für eine Bewerbung bei dem Geheimdienst sind jedoch nur britische Staatsbürger.
Sollten unter den über diese Seite entdeckten Talenten Bewerber sein, die zuvor in illegaler Aktivitäten im Internet verwickelt waren, werden diese aussortiert. Die aktuelle Aktion ist nicht die erste ausgefallene Rekrutierungskampagne des GCHQ. Im Jahr 2009 startete die Behörde einen Aufruf, indem sie plötzlich in Videospielen eine Werbeanzeige aufblinken ließ.
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Andreas Lerg
Riddler schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 11:23:04
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Rätsel
Hacker hin oder her. aber neugierig machts schon den HEX Code zu knacken
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Stephan schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 11:08:22
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Rekrutierung
Woher wollen die Geheimdienstler denn wissen, ob der Kandidat die Aufgabe auch selber gelöst hat?
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Tanja schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 11:04:31
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Code knacken
ich lach mich schlapp... die Belohnung könnte auch ebensogut ein Hinweis sein, das derjenige auch schon andere Sachen gehackt
hat. Denke nicht, dass die damit viel Erfolg haben.... Anonymus wird sich da bestimmt nicht outen...!!!
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