19.07.2011, 08:39 Uhr
The Sun meldet Tod von Medien-Mogul Rupert Murdoch (Foto: ap). (Quelle: AP)
Die Hackergruppe Lulz Security hat am Montag die Internetseite der britischen Boulevardzeitung The Sun geknackt und in einer Falschmeldung den angeblichen Tod von Medienmogul Rupert Murdoch vermeldet. Die Zeitung löschte den Eintrag, wonach der 80-Jährige tot in seinem Garten aufgefunden wurde, kurz nach der Veröffentlichung am Montagabend. Besucher der Internetseite wurden zudem auf das Twitter-Konto der auch als LulzSec bekannten Gruppe weitergeleitet, wo sich die Hacker zu der Attacke bekannten und weitere Aktionen ankündigten.
"Diese Geschichte ist nur die Phase Eins", hieß es in einer Nachricht der Hacker-Gruppe. Die Aktion sei Teil des "Murdoch Meltdown Monday", was zu Deutsch etwa soviel bedeutet wie "Murdochs Montag des Niedergangs". Lulz Security hatte in den vergangenen Wochen nach eigenen Angaben die Internetseiten von Unternehmen wie Sony und Nintendo, aber auch den US-Senat und den US-Geheimdienst CIA angegriffen. Ende Juni gab die Gruppe das Ende ihrer Aktionen bekannt, meldet sich nun mit der Aktion gegen The Sun wieder zurück. Die Sun gehört wie das inzwischen eingestellte Skandalblatt News of the World zum britischen Murdoch-Ableger News International.
Am Dienstag sollten Murdoch sowie sein Sohn James und die mittlerweile zurückgetretene Managerin Rebekah Brooks vor dem Parlament in London erscheinen, um den Mitgliedern des Medienausschusses des Unterhauses Fragen zu der Abhöraffäre zu beantworten. Murdochs Zeitung "News of The World" hatte auf der Suche nach Geschichten unter anderem die Angehörigen von Mord- und Terror-Opfern sowie von gefallenen britischen Soldaten abgehört. In einem Fall sollen sich Redakteure Zugang zur Handy-Mailbox eines verschwundenen Mädchens verschafft und darauf Nachrichten gelöscht haben, weshalb die Angehörigen glaubten, das sie sei noch am Leben. Das Mädchen wurde später tot aufgefunden. Außerdem soll die Zeitung führende Mitglieder britischer Ermittlungsbehörden bestochen haben. Der Skandal hat bereits zu mehreren Rücktritten sowie der Verhaftung mehrerer mutmaßlich Verantwortlicher geführt.
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Quelle: dapd , AFP
Rita(54) schrieb:
am 19. Juli 2011 um 19:04:03
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hm
Wie heißt es so schön: "Tot geglaubte leben länger"
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Null Hacker auch ohne Klotz schrieb:
am 19. Juli 2011 um 10:35:24
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Na wer sagts denn, jetzt bekommen
sogar Superreiche die Hosen voll. Irgendwie wurde es Zeit das dem Treiben mal eine Grenze aufgezeigt
wird.Diese Reichen machen einfach alles kaputt- Punkt.ständig unterdrückt brachte den Willen zum Erfolg.Masselmann die kleinen Leute werden ausspioniert und verraten und verkauft und Menschen wie dieser Verleger profitieren davon mit extremen Reichtum auf unser Kosten
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