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Gebrauchte Notebooks: Der Bildschirm - Pixelfehler und Bildschirmtausch

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Gebrauchte Notebooks: Der Bildschirm

10.06.2010, 15:11 Uhr | thu (tb)

Vor dem Kauf eines Gebraucht-Notebooks sollte der Bildschirm unbedingt geprüft werden, denn ein Bildschirmaustausch ist sehr kostspielig und lohnt meist nicht. Arbeitsspeicher oder Festplatte können relativ problemlos von jedem technisch versierten Anwender gewechselt werden. Beim Display ist das wesentlich komplizierter, hier muss eine Fachwerkstatt ran. Ein typisches Problem bei älteren Notebooks besteht in defekten Scharnieren, mit denen der Bildschirm normalerweise hinauf und hinunter geschwenkt wird. Oft sind dafür keine geeigneten Ersatzteile erhältlich.

Pixelfehler mit Programm überprüfen

Ein weiteres häufig auftretendes Problem: Aufgrund der schwierigen Produktion kommen bei Notebook-Bildschirmen häufiger Pixelfehler vor. Das sind kleine helle Punkte, die bei Betrieb des Notebooks immer an der gleichen Stelle sichtbar sind. Wenn es sich um ein oder zwei solcher Pixelpunkte handelt, muss das nicht unbedingt stören. Es ist aber eine Minderung der Qualität des Displays. Normalerweise werden hochwertige Bildschirme vor Verlassen des Herstellerwerks sorgfältig auf solche Fehler untersucht. Jeder Anwender kann selbst seinen Bildschirm auf Pixelfehler prüfen. Kostenlos ist zum Beispiel das Programm Eizo Monitortest.

Pixelfehler beheben: So reaktivieren Sie die Bildpunkte

Ein Bildschirmaustausch ist sehr kostspielig, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist

Das Display ist eines der teuersten Teile eines Notebooks. Dementsprechend ist auch ein Austausch sehr kostspielig, da die Arbeitszeit hinzugerechnet werden muss. Bei älteren Geräten lohnt sich deshalb eine Reparatur meist nicht. Am besten nimmt man die Pixelfehler in Kauf und versucht eventuell, den Kaufpreis aufgrund der gefundenen Mängel noch etwas zu mindern. Meist besteht aber kein Rechtsanspruch darauf. Ist Garantie auf das Gerät vorhanden, sollte man es sofort mit der genauen Bezeichnung der Mängel einschicken. Optimal ist es, wenn man einen Ausdruck vom Fehlerbericht beifügen kann, den das Pixelprüfprogramm erstellt hat.

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thu (tb)  

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