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Gebrauchte Notebooks: Der Akku - Entladung und Ersatzakku

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Gebrauchte Notebooks: Der Akku

09.06.2010, 17:03 Uhr | thu (tb)

Ein Schwachpunkt gebrauchter Notebooks ist oft der mitgelieferte Akku. Jeder Akku verfügt nur über eine gewisse Anzahl an Ladezyklen; danach ist er weitgehend unbrauchbar. Bei älteren NiCd-Akkus kommt der so genannte Memory-Effekt hinzu: Lädt man wiederholt einen Akku nur teilweise auf (oder lädt man öfters einen Akku auf, der vorher nur teilweise entladen ist), so „merkt“ sich der Akku das. Die Folge: Die Kapazität nimmt im Laufe der Zeit besonders schnell ab. Bei neueren Li-Ion-Akkus ist dieser Effekt deutlich geringer ausgeprägt.

Die komplette Entladung des Akkus ist wichtig für die Erhaltung der Kapazität

Akkus erhalten also ihre Leistungsfähigkeit vor allem dann, wenn nur vollständig entladene Akkus auch wieder komplett aufgeladen werden. Moderne Ladegeräte berücksichtigen diesen Effekt, indem sie vor der Wiederaufladung den Akku erst einmal vollständig entladen.
Wer normalerweise nur mit Netzbetrieb arbeitet, sollte den Akku ganz aus dem Notebook entfernen. So vermeidet er ständiges Laden und Entladen im Hintergrund. Etwa einmal pro Monat sollte der Akku dann komplett entladen und wieder geladen werden. Denn auch ein nicht benutzter Akku entlädt sich im Laufe der Zeit: Ein moderner Li-Ion-Akku um monatlich höchstens zwei Prozent, ein älterer NiCd-Akku aber immerhin um zehn Prozent und ein NiMH-Akku sogar um ca. 20 Prozent.
Viele Notebooks verfügen über eine so genannte „Refresh-Funktion“. Auch sie dient dazu, den Akku vor Aufladung erst einmal komplett zu entladen. Oft ist diese Funktion aber nur über das BIOS ansteuerbar.

Im Notfall hilft nur noch ein Ersatzakku

Auch die sorgfältigste Akkupflege kann nicht verhindern, dass nach etlichen Jahren ein Akku nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Kapazität erreicht. Dann gibt es nur noch eine Möglichkeit: einen Ersatzakku zu kaufen. Manchmal werden solche Ersatzakkus sogar mit höherer Kapazität als der Originalakku angeboten. Generell ist aber bei Ersatzakkus immer etwas Vorsicht angebracht: Im Allgemeinen erreichen sie nicht die Leistungsfähigkeit und Kapazität des originalen Akkus. Oft halten sie auch bei entsprechender Pflege nur wenige Jahre. Wenn man aber keinen originalen Akku mehr erhält, so ist ein Ersatzakku immer noch ein guter Kompromiss.

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thu (tb)  

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