10.06.2010, 15:20 Uhr | thu (tb)/t-online.de
Gebrauchte Notebooks sind heute schon recht günstig zu erwerben. Vor allem seit dem Durchmarsch der kleinen und handlichen Netbooks sind die Preise für gebrauchte Notebooks im Tiefflug. Auf Internet-Plattformen wie eBay können ältere Modelle für unter 100 Euro ersteigert werden. Sie verfügen häufig noch über ein Diskettenlaufwerk und ein einfaches CD-ROM-Laufwerk. Ein externes DVD-Laufwerk lässt sich meist mühelos anschließen. Über den USB-Anschluss lässt sich auch eine externe Festplatte verwenden.
Ein Vorteil älterer Notebooks liegt oft in ihrem spiegelfreien Display (non-glare), das im Unterschied zu den heute meist verbauten Glanzdisplays (Glare) auch bei starkem Lichteinfall noch gut ablesbar ist. Viele Interessenten bevorzugen gerade deshalb ein älteres Notebook. Genügen einige Bauteile nicht den Ansprüchen, ist das nicht unbedingt ein Problem: In gewissen Grenzen kann man gebrauchte Notebooks aufrüsten, ohne allzu viel Geld zu investieren. Besonders einfach ist die Aufrüstung mit externem Datenspeicher und zusätzlichem Arbeitsspeicher.
Moderne Betriebssysteme benötigen einen Arbeitsspeicher von mindestens 512 MB. Sind die Teile eines Notebooks gut aufeinander abgestimmt, so läuft Windows XP in diesem Fall ohne Probleme. Vista und Windows 7 hingegen arbeiten erst mit einem Arbeitsspeicher ab 1 GB zufriedenstellend. Ältere Notebooks verfügen oft über einen geringeren Arbeitsspeicher. Stockt man hier auf, kann man mit wenig Geld sehr effektiv gebrauchte Notebooks aufrüsten. Das verkürzt vor allem den Ladezeiten enorm. Vor dem Kauf sollte man sich vergewissern, dass noch Slots für zusätzlichen Arbeitsspeicher frei sind. Außerdem spielt der Modultyp eine wichtige Rolle. Ein älteres Notebook benötigt unter Umständen einen Speichermodultyp, der nicht mehr erhältlich ist.
Ältere Notebooks sind oft mit kleinen Festplatten - 80 GB und weniger - ausgestattet. Nicht immer muss gleich die interne Festplatte ausgewechselt werden, um ein gebrauchtes Notebook aufzurüsten. Oft genügt es, via USB einen externen Datenspeicher anzuschließen. Ist das Notebook mit einem USB 2.0 Anschluss ausgerüstet, lässt sich praktisch jede handelsübliche externe Festplatte anschließen. Der externe Datenspeicher sollte dann vor allem zum Speichern von eigenen Daten wie Fotos, Videos, MP3-Dateien etc. verwendet werden, während das Betriebssystem und wichtige Programme auf die interne Festplatte gehören.
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