19.07.2011, 13:16 Uhr | Sascha Plischke
Google auf einem Smartphone (Foto: imago). (Quelle: imago)
Für die Internet-Adresse g.co zahlt Google eine Millionensumme. Der Konzern will die URL dafür nutzen, Anwender einfacher auf die eigenen Angebote zu lotsen. Je einfacher eine Internet-Adresse sei, desto einfacher sei sie zu merken, schrieb Google-Marketing-Chef Gary Briggs in einem Blog-Post zu dem Thema. Google-Angebote wie E-Mail oder Kartendienste könnten künftig über Adressen wie g.co/maps erreichbar sein. Die kurzen Adressen sind auch für die Nutzung auf mobilen Endgeräten und Kurznachrichten-Diensten wie Twitter interessant.
Kurze Internetadressen wie g.co haben insbesondere mit dem Aufstieg von Twitter an Bedeutung gewonnen. Eine Twitter-Nachricht erlaubt nur 140 Zeichen – eine Standard-Adresse in voller Länge würde den eigentlichen Inhalt der Nachricht verdrängen. URL-Verkürzer wie bit.ly oder das ebenfalls von Google betriebene goo.gl ermöglichen deshalb, lange Adressen zu schrumpfen. Der Nachteil einer solchen Kurz-URL sei es jedoch, schrieb Briggs, dass der Anwender nicht mehr sehe, auf welche Seite er weitergeleitet würde. Dahinter könnten auch manipulierte Internetseiten stecken, die ein Sicherheitsrisiko für den Anwender darstellen.
"Wir werden g.co nur dafür nutzen, Sie zu Internetseiten von Google weiterzuleiten, und nur wir können g.co-Links erstellen", versprach der Google-Manager deshalb. Ein g.co-Link werde den Nutzer immer zu einem Google-Dienst weiterleiten. Die Dienste werden unter Adressen g.co/Produktname zu erreichen sein. Das URL-Suffix .co ist die Landeskennung von Kolumbien und für kurze Internetadressen wegen der Nähe zum weitverbreiteten .com sehr begehrt. So hatte sich Twitter für einen eigenen URL-Verkürzer gerade erst die Adresse t.co gesichert, der Online-Versandhandel Amazon besitzt die Adresse a.co.
Wieviel Geld Google der zuständigen Behörde für die URL überweisen musste, wollte der Konzern nicht kommentieren. Der Gründer der privaten Vergabestelle, Juan Diego Calle, hatte jedoch erst kürzlich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters von einem Millionenpreis gesprochen. "Nach Amazon und einigen der anderen Deals, die wir in den vergangenen Monaten getätigt haben, liegt der Preis für nur ein Ein-Zeichen-Domain wie "g" deutlich über 1,5 Millionen US-Dollar", sagte Calle damals.
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Quelle: t-online.de
bonton schrieb:
am 19. Juli 2011 um 18:31:49
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quatsch
google ist so eine marke - man braucht doch nur wie bisher google davor hängen und hängt dran, was man will wie maps, adwords,
mail, was auch immer. g.co merke ich mir jedenfalls nicht besser, als einen Namen, der sich seit fast 15 Jahren in mein Hirn eingebrannt hat.
mehr
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g.co schrieb:
am 19. Juli 2011 um 17:15:58
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g.co
weil sie´s können
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