27.10.2010, 08:55 Uhr | Andreas Lerg
Ungepatchte Lücke in Mozilla Firefox entdeckt (Montage: t-online.de).
Eine gefährliche neue Sicherheitslücke im Firefox-Browser ermöglicht Online-Kriminellen, Schadsoftware auf einem Computer zu installieren. Entdeckt wurde die Lücke beim Angriff auf die Internetseite des Friedensnobelpreises. Mozilla warnt, dass die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird. An einem Sicherheits-Update arbeitet Mozilla derzeit noch.
Bei der Analyse des Angriffes auf die Internetseite des Friedensnobelpreises entdeckte Sicherheitsdienstleister Norman die klaffende Lücke in Firefox. Bei diesem Angriff gelang es den Hackern, unbemerkt Schadprogramme auf dem Server zu speichern, auf dem die Internetseite des Friedensnobelpreises gespeichert ist. Nutzer des Firefox-Browsers in der Version 3.5 oder 3.6 infizierten ihre Computer beim Besuch der Seite mit der Schadsoftware.
Mozilla bestätigte, dass die Lücke von Online-Kriminellen bereits aktiv ausgenutzt wird. Mozilla sagte im Blog: "Wir haben das Problem analysiert und entwickeln derzeit einen Fix, der veröffentlicht wird, sobald er gründlich getestet wurde."
Laut Mozilla sind die Versionen 3.5 und 3.6 des Firefox-Browsers betroffen. Der über die Internetseite des Friedensnobelpreises verbreitete Trojaner zielte auf Windows-Systeme. der die feindliche Übernahme des Computers ermöglicht. Es wäre durchaus auch möglich, Schadsoftware für andere Betriebssysteme über das Sicherheitsleck zu verbreiten. Momentan sind die Angriffe über diese Lücke noch selten, aber Sicherheitsexperten rechnen mit einer raschen Zunahme.
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Gegen die aktuelle Lücke im Firefox-Browser hilft derzeit die Nutzung eines alternativen Browsers wie dem Internet Explorer. Der aktuelle Internet Explorer 8 empfehlen wir für Windows XP und Vista. Die Beta des Internet Explorer 9 steht für Windows 7 mit 32 Bit und mit 64 Bit zur Verfügung. Außerdem sollten zum Schutz gegen Schadsoftware stets aktuelle Antiviren-Software auf dem Computer im Einsatz sein. Sie wehrt effektiv Viren, Trojaner und die meisten anderen Bedrohungen ab. Zudem sollten Sie stets alle aktuellen Updates für die installierten Browser, aber auch das Betriebssystem installieren.
DownloadMozilla Firefox bei Softwareload
Andreas Lerg
Cid Highwind schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 22:53:47
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Grenze des guten Geschmacks
Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich MUSS mich dafür beschimpfen lassen, zur "Windows"-Fraktion zu gehören.
Jede/r sollte das System nutzen, mit dem er/sie nun einmal am besten umgehen kann. Aber zum Thema: Sicherheitslücke hier, Trojanerangriff da, manchmal frage ich mich, auf welchen I-net-Seiten sich einige User hier im wahrsten Sinne des Wortes "herumtreiben". Na, wer gibt zu sich was auf einer erotischen Website eingefangen zu haben? *lacht und winkt mit dem Zaunpfahl*
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Werner Sauer schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 21:36:12
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Computervirus Trojanerverdacht
Ich habe "heute Abend," gegen 21:30 Uhr davon gelesen, daß es Hacker und Trojanerverdacht gibt. Kann man sich
davor schützen und wenn, was soll jeder dagegen tun? Ich wäre für einen "Ratschlag" dankbar!
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yooooo, Märchen erzählen, die noch keiner Kennt schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 21:25:11
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denkste
also mal echt, wie kann man bitteschön raten, den IE alternativ zum Firefox zu verwenden? Hört bitte auf mit dem Mist, jemand, der
wirklich keine Ahnung von PC's hat, glaubt euch den Mist auch noch. Liebe Anwender:
Bitte auf KEINEN FALL den Internet Explorer benutzen.
voll der Witz, dass man den als Alternative nennt *ironieoff*. ansonsten bleibt der Firefox einer der "sichersten" Browser, Hacker hin oder her
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