28.01.2011, 13:00 Uhr | Andreas Lerg
FBI ermittelt gegen Hacker-Gruppe Anonymous. (Symbolfoto: imago)
Ermittlern des US-Bundespolizei FBI ist ein Schlag gegen die berüchtigte Hacker-Gruppe Anonymous gelungen. In den USA durchsuchten Beamte insgesamt 40 Wohnungen, in Großbritannien nahm die Polizei im Rahmen der Ermittlungen fünf Personen fest. Diese Hackergruppe griff unter anderem mit der Aktion Payback die Internetseiten von Mastercard, PayPal und Amazon an, nachdem diese im Dezember 2010 ihre Unterstützung von WikiLeaks beendet hatten.
Wie das FBI am Donnerstag mitteilte, wurden im Rahmen laufender Ermittlungen gegen die Hacker-Gruppe Anonymous 40 Durchsuchungen verteilt über die gesamten USA durchgeführt. Ziel war die Suche nach Beweisen in den Wohnungen der Verdächtigen. Zeitgleich durchsuchte die Polizei in Großbritannien ebenfalls Wohnungen und verhaftete außerdem fünf Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 26 Jahren.
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, sich an so genannten Distributed Denial of Service-Attacken (DDOS) gegen verschiedene große Firmen beteiligt zu haben. Mit der Operation Payback rief die Hacker-Gruppe Anonymous zum Angriff auf Firmen auf, die der Enthüllungsplattform WikiLeaks die Unterstützung verwehrten, nachdem Ermittlungen gegen WikiLeaks und deren Gründer Julian Assange eingeleitet worden waren. Zu diesen Firmen gehörten beispielsweise der Kreditkartenanbieter Mastercard, PayPal oder auch Amazon. In der Pressemeldung des FBI wird allerdings kein Zusammenhang mit WikiLeaks erwähnt. Bei einem DDOS-Angriff wird eine Internetseite mit einer großen Masse an Anfragen bombardiert. Ziel des Angriffes ist es, den Server zu überlasten, sodass die Internetseite nicht mehr erreichbar ist.
Das FBI wies darauf hin, dass DDOS-Attacken illegal seien und die Täter in den USA mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden könnten. Zudem müssten die Täter auch mit hohen Schadenersatzforderungen rechnen. Das FBI kooperiert mit Ermittlungsbehörden anderer Länder, um die Bedrohung durch Hacker zu minimieren. Ermittlungen laufen derzeit parallel in den Niederlanden, Deutschland und Frankreich. Außerdem teilte das FBI mit, dass viele Anbieter von Sicherheitssoftware ihre Programme mit Updates nachrüsten, damit die Angriffe der Hacker festgestellt und zurückverfolgt werden können.
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Andreas Lerg
sandler schrieb:
am 19. Februar 2011 um 23:27:19
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Thema: "FBI geht gegen Hackergruppe Anonymous vor"
recht oder unrecht?
ich würde sagen die Aktion war ein gerechter versuch unsere
Freiheit
zu schützen und den Feldzug Wikilieaks gegen scheinheilige
Regierungen dieser Welt zu fördern.
Gesetz kann nicht automatisch mit Gerechtigkeit gleichgesetzt werden
Auch das ist eine Lehre die wir aus unserer Geschichte ziehen sollten.
übrigens beschäftigt sich Anonymous auch aktiv mit der Bekämpfung von Scientology (die in der USA zumindest eine gewisse Lobby haben) und
der unterstützung von Nahostdemos
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SmartSirius schrieb:
am 2. Februar 2011 um 17:05:42
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Und wer hilft mir jetzt, endlich mal das FBI (!) dingfest zu machen?
Wird langsam mal höchste Zeit! Das FBI, mitsamt CIA und Kosorten sind
doch die größten Verbrecher überhaupt! Man sollte ganz USA einäschern, wenn es nach mir ginge. Ein Land, was nur auf Krieg und Zerstörung und so weiter aus ist, aber Armen nicht hilft, und das alles wieder mit dem Krieg dann scheinheiligt (man kennt das ja, 1945 ist es schon einmal passiert hier in Deutschland!), so ein Land sollte nicht existieren! Werft endlich die Bombe auf USA! Dann kann es auch keine Weltmacht mehr sein!
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Lexx. schrieb:
am 31. Januar 2011 um 14:58:47
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moderne Robin Hood?
@ Bianka D.: Mag sein, daß Leute wie Sie, selbsternannte Computer-Profis, die Einzigen sind, die Wissen, daß Hacker
eigentlich nur unser Bestes wollen und es sie nur gibt, weil sie uns allen Gutes tun wollen... tja, der Rest der Republik halt leider nicht solch tiefgreifendes Wissen über das Internet und die Hackerszene... sind halt alles nur Laien...
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