16.11.2010, 08:48 Uhr | Andreas Lerg mit Material der dpa
Zuckerberg kündigt den neuen Facebook Nachrichtendienst an. (Foto: dpa)
Es ist der neue Coup von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg: Der 26-jährige Milliardär hat am Montag einen neuen integrierten Nachrichten- und Kommunikationsdienst auf Facebook angekündigt. Erstmals sollen Facebook-Nutzer auch mit Personen kommunizieren können, die selbst kein Mitglied des sozialen Netzwerkes sind. Und dabei ist es egal auf welchem Weg – E-Mails, SMS und Chat fließen in einem Posteingang zusammen.
Technik-Experten erwarteten lediglich die Einführung eines Facebook-eigenen E-Mail-Dienstes. Doch Mark Zuckerberg übertraf die Einschätzungen der Experten und kündigte einen neuen integrierten Nachrichtendienst für Facebook an, der SMS, Chat und E-Mail vereint. Zunächst erhält jeder Nutzer auf Wunsch eine E-Mail-Adresse mit der Endung @facebook.com. Mit dieser kann er dann auch mit Personen kommunizieren, die selbst kein Mitglied bei Facebook sind. Aber der neue Posteingang soll auch SMS und Chat-Sitzungen gemeinsam mit den E-Mails bündeln. So will Facebook die verschiedenen Kommunikationskanäle zusammen führen. Google versuchte mit Google Wave einen vergleichbaren Dienst zu etablieren, stellt den Dienst aber mangels Erfolg Ende des Jahres ein.
Nach dem Willen von Facebook sollen Nutzer sowohl mit ihren Facebook-Freunden als auch externen Kontakten über alle Kanäle kommunizieren. Kommt von einem Facebook-Freund eine E-Mail an, kann der Nutzer von seinem Handy aus per SMS antworten. Sind Empfänger und Absender beide in Facebook online, können sie bezüglich der E-Mail auch direkt miteinander chatten. All das spielt sich innerhalb ein und desselben Postfachs ab – Nutzer müssen also nicht mehr zwischen verschiedenen Programmen oder Funktionen hin- und her wechseln.
Facebook will diesen neuen integrierten Nachrichtendienst auf allen Endgeräten anbieten. Egal, ob der Nutzer am Computer sitzt oder sein Handy in der Hand hat, er soll überall die gleiche Funktionalität nutzen können. Die Nachrichten sollen zentral bei Facebook gespeichert werden. Neben den Nachrichten wird Facebook laut Zuckerberg auf den Nutzer zugeschnittene Werbung einblenden, wie dies bislang bereits auf Facebook geschieht. Der Inhalt der Konversationen werde dafür jedoch nicht ausgewertet, betonte Zuckerberg. Facebooks Umgang mit Nutzerdaten gerät regelmäßig in die Kritik. Das neue System werde schrittweise innerhalb der nächsten Monate allen Facebook-Mitgliedern zur Verfügung gestellt, teilte das Unternehmen am Montag in San Francisco mit.
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Obwohl Facebook mit den @facebook.com-Adressen auch die Funktionalität von E-Mails bietet, sieht Facebook-Chef Zuckerberg das neue System nicht als "E-Mail-Killer". So verzichte das System beispielsweise auf typische Elemente wie Betreffzeilen, erklärte Facebook-Manager Andrew Bosworth: "Wir haben es mehr wie einen Chat gestaltet." Obwohl die gesamte Kommunikation dauerhaft gespeichert werden kann, sagte Bosworth nichts zur Speicherkapazität Postfachs. Wer den Dienst frühzeitig nutzen will, muss sich auf einer Facebook-Seite für die Freischaltung in eine Einladungsliste eintragen.
Andreas Lerg mit Material der dpa
numis schrieb:
am 29. November 2010 um 17:36:38
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facebook
mit diesen datenspeicherungen wird er noch mehr milliarden verdienen....
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Steve schrieb:
am 17. November 2010 um 17:19:37
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Faceboock
Kein Mensch braucht das. Und die Kidies fallen in Scharen darauf rein ....
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