04.05.2011, 11:00 Uhr | Andreas Lerg
Facebook ist bei Online-Kriminellen ein beliebtes Ziel für Angriffe auf Nutzer. (Foto: imago)
Das FBI warnt vor einem vermeintlichen Video, das angeblich Osama Bin Ladens Erschießung zeigt. Derzeit nimmt die Zahl entsprechender Pinnwandeinträge Facebook massiv zu. Hinter der neuen Facebook-Spam-Welle stecken Online-Kriminelle, die auf diese Weise einen gefährlichen Trojaner verbreiten wollen. Zugleich versenden die Cyber-Gangster massenhaft Lock-E-Mails und platzieren virenverseuchte Internet-Seiten zum Tod des Al-Kaida-Führers in den Suchergebnissen von Google.
Sie tauchen derzeit massenhaft auf den Pinnwänden von Facebook-Nutzern auf: Nachrichten mit dem Betreff: "Osama Bin Laden EXECUTION Video!" sollen die Nutzer auf eine externe Internetseite locken. Um das Video zu sehen, soll er einen speziellen Code kopieren, in die Adresszeile seines Browsers einfügen und aufrufen. Doch damit startet er nicht etwa das Video. Wenn er in Facebook eingeloggt ist, verbreitet dieser Code die Nachricht mit dem Link automatisch im Namen des Nutzers auf Facebook. In einer aktuellen Mitteilung warnt das FBI dringend davor, diesen Nachrichten Beachtung zu schenken. Die Behörde empfiehlt weder einen solchen Link innerhalb von Facebook anzuklicken, noch den Anleitungen auf den dubiosen Internetseiten zu folgen. Das FBI rechnet damit, dass ähnliche Angriffe auch über Twitter erfolgen.
Außerdem warnt das FBI vor Spam-Mails, die Bilder und Videos von Bin Ladens Erschießung versprechen. Die Nachrichten transportieren im Anhang einen Trojaner und sollten ungelesen gelöscht werden. Dabei fälschen die Angreifer gerne E-Mail-Adressen der US-Bundespolizei, um Vertrauen zu erwecken. Tatsächlich verschickt das FBI natürlich keine Nachrichten dieser Art. Experten des Sicherheitsdienstleisters Symantec haben in diesem Zusammenhang E-Mails mit dem Betreff "Osama dead" entdeckt, über die Angriffe auf den Computer der Empfänger gestartet werden. Klickt der Empfänger auf den Anhang, wird er aufgefordert, erst eine spezielle Software herunter zu laden, um das vermeintliche Video anschauen zu können. Auch hier sollten die Nutzer die Aufforderung unbedingt ignorieren. Hinter der angeblichen Video-Software kann sich beispielsweise eine Scareware-Falle verstecken.
Eine weitere Angriffsmethode, die aktuell das Interesse an Osama Bin Laden ausnutzt, ist die Manipulation von Suchmaschinen. Dabei bauen die Online-Kriminellen mit Schadsoftware verseuchte Internetseiten und versuchen dann, diese in Suchmaschinen möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu platzieren. Auf solchen Seiten lauern in der Regel Drive-By-Downloads. Das sind Downloads, die beim Besuch der Internetseite automatisch vom Nutzer unbemerkt starten. Die Gier der Menschen, Informationen, Fotos und Videos zu aktuellen Themen zu bekommen, wird von Online-Kriminellen immer wieder als Lockmittel eingesetzt. Auf jedem Computer sollte immer ein stets aktualisierter Virenscanner im Einsatz sein, der vor solchen Gefahren aus dem Internet schützt.
Nur der Online-Globus Google Earth zeigt geheime Orte, die Sie normalerweise nicht betreten dürfen. Foto-Show (26 Bilder)
Die Privatsphäre auf Facebook kann man recht einfach schützen, doch der Facebook-Nutzer selbst muss aufpassen, auf welche Links er klickt. Um Browser-Programme wie Firefox und Internet Explorer besser gegen derartige Spam-Angriffe abzusichern, empfiehlt sich das Browser-Add-on "Web of Trust" (WOT). Die aktuelle Version kann mittlerweile auch Links innerhalb von Facebook und Twitter scannen und vor gefährlichen Links warnen. Mehr dazu hier in der Foto-Show.
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Andreas Lerg
Karl Nall schrieb:
am 4. Mai 2011 um 15:32:45
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Lachhaft!
Hier wird ein falsches Spiel betrieben! Der schon lange tote Osama musste noch einmal für Obamas Probleme herhalten. El Kaida, die
CIA Kreadtion, wird weiter als Argument für die Ermordung von Menschen im Namen der Freiheit bestehen bleiben. Zum Glück gibt es noch wachsame Menschen die uns informieren. Wie lange noch, nachdem Wikileaks schon umgedreht worden ist.
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Habnix schrieb:
am 4. Mai 2011 um 13:58:06
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video
Von wann ist das Video eigentlich ist da ein Datum drauf zu sehen?Unabhängige Fachleute sollten das alles mal begutachten aber das
wird nie der fall sein.
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GAO schrieb:
am 4. Mai 2011 um 13:43:45
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DAS IST LÄCHERLICH!!!
OMG , für wie dumm verkaufen die UNS? OBL ist seit 2001 bereits tot und wurde künstlich per Videobotschaft am Leben
gehalten! LEUTE WACHT AUF!!! BIG BROTHER WIRD GRÜßEN LASSEN WENN WIR NICHTS TUN!!!
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