12.05.2011, 12:00 Uhr | Andreas Lerg
Wer auf den Facebook-Eintrag klickt, landet bei diesem angeblichen Enthüllungsvideo. (Screenshot: M86-SecurityLabs)
In einem neuen Facebook-Scam locken Online-Kriminelle mit einem angeblichen Enthüllungsvideo des Apple iPhone 5 in die Falle. Den Angreifern geht es darum, über auf Facebook eingeschmuggelte Werbung Geld zu verdienen. Facebook-Nutzer werden dabei unwissentlich zur Verbreitung des Klickbetruges eingespannt.
Auf der Pinnwand von Freunden taucht plötzlich ein Bild eines Smartphones mit dem Apple-Logo auf. Daneben steht: "Wire-News: iPhone 5 - First Exposure". Es wird ein angeblich erster Blick auf das kommende iPhone 5 versprochen. Wer den Link anklickt, landet auf einer Internetseite, die das versprochene Video zeigen soll.
Klickt der Nutzer diesen Videolink auf der Seite an, erscheint zunächst eine Abfrage, die angeblich prüfen soll, ob ein Mensch vor dem Computer sitzt. Beantwortet er die Abfrage, wird tatsächlich verdeckt diese Internetseite mit einem Kommentar auf seine eigene Facebook-Pinnwand eingetragen. Damit soll dieser Facebook-Betrug weiter verbreitet werden. Befolgt der Nutzer die weiteren Anweisungen, schließt sich die nächste und letzte Stufe des Angriffes an.
Der Facebook-Nutzer wird aufgefordert, einen angeblichen Videoplayer namens videogameboxinstaller.exe zu installieren, um das Video betrachten zu können. Damit aber installiert er statt dessen andere Software, die Werbebanner auf seiner Facebook-Profilseite platziert. Damit enttarnt sich auch die Absicht der Online-Kriminellen. Sie wollen Werbebanner auf Facebook verbreiten und über die Klicks auf diese Banner Geld verdienen.
Damit nicht jeder gleich alles über Sie weiß: So schützen Sie Ihre Privatsphäre. zum Video
Der Facebook-Nutzer wird aktuell nicht direkt betrogen oder gefährdet, sondern wider Willen zur Verbreitung des Klickbetrugs eingespannt. Den Online-Kriminellen geht es gerade bei den aktuellen Facebook-Scams immer um Geld aus Werbeeinnahmen. Ende April machte eine angebliche Funktion zur Anzeige der Profilbesucher die Runde. Mal wird mit angeblich kostenlosen Flugtickets oder anderen Versprechen gelockt. Hinter all diesen Angriffen stecken derzeit immer Funktionen, mit denen Online-Kriminelle Werbe-Klicks auf Facebook generieren und darüber abkassieren. Betrogen werden also die Anbieter von Online-Werbung. Aber die Angreifer könnten auch jederzeit die Strategie ändern und beispielsweise Viren oder Scareware über diese Methode verbreiten.
Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Facebook wegen Sicherheitsmängeln in die Kritik gerät. So machen immer wieder speziell für das Soziale Netzwerk konzipierte Computer-Würmer die Runde. Erst kürzlich verbreitete sich ein solcher Wurm mit dem Versprechen auf angebliche Bilder des erschossenen Osama bin Laden. Aber auch Daten und Privatsphäre der Nutzer sind immer wieder Ziel von Angriffen. Und auch Facebook selbst sorgte jüngst mit einer riesigen Datenpanne wieder für negative Schlagzeilen. Nur wer seine persönliche Daten und sein Konto gut und umfangreich schützt, kann Facebook sicher und problemlos nutzen. Wir zeigen, wie Sie komplexen Datenschutzeinstellungen von Facebook und den anderen Netzwerken optimal anpassen.
Die Privatsphäre auf Facebook kann man recht einfach schützen, doch der Facebook-Nutzer selbst muss aufpassen, auf welche Links er klickt. Um Browser-Programme wie Firefox und Internet Explorer besser gegen Angriffe auf Facebook abzusichern, empfiehlt sich das Browser-Add-on "Web of Trust" (WOT). Die aktuelle Version kann mittlerweile auch Links innerhalb von Facebook und Twitter scannen und vor gefährlichen Links warnen. Mehr dazu hier in der Foto-Show.
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Andreas Lerg
jackfox schrieb:
am 4. August 2011 um 08:44:49
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lach
mein gott...leute schaut euch doch einfach keine videos bei facebook an...bin bei facebookund seit dem ich mal in so ne falle getappt
bin lass ich die scheiß videos einfach sein..natürlich hoffe ich das facebook mal reagiert und was versucht dagegen zu unternehmen...lg
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Dennis schrieb:
am 20. Mai 2011 um 02:52:23
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Facebook
Ich bin nicht bei Facebook, so einfach ist das
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Dennis schrieb:
am 18. Mai 2011 um 03:10:03
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Facebook
Ich bin nicht bei Facebook, so einfach ist das
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