12.08.2011, 15:30 Uhr | Damian Robota
Hinter zahlreichen Links in Facebook lauern verseuchte Internetseiten und Schadsoftware. (Foto: imago)
Im sozialen Netzwerk Facebook herrscht ein gefährlicher Klickrausch. Jeder fünfte Nutzer klickt unbedacht auf jeden neuen Link, ohne sich über mögliche Folgen Gedanken zu machen. Online-Kriminelle haben es dadurch besonders leicht, Nutzer auf verseuchte Internetseiten zu locken und Computer mit Schadsoftware zu infizieren.
Eine Studie des Sicherheitssoftware-Herstellers G Data hat Erschreckendes herausgefunden: Fast jeder fünfte Facebook-Nutzer klickt auf alle veröffentlichten Links im sozialen Netzwerk – egal von wem diese stammen. Die Ergebnisse der Umfrage, an der mehr als 15.000 Internetnutzer aus elf Ländern teilgenommen haben, zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen den Nutzergruppen. So sind ältere Anwender vorsichtiger in sozialen Netzwerken unterwegs als jüngere. Frauen zeigen auf Facebook ein etwas höheres Sicherheitsbewusstsein als Männer.
Je jünger die Anwender in einem sozialen Netzwerk sind, desto risikoreicher sind sie unterwegs. Laut G Data steigt bei jüngeren Facebook-Nutzern sogar der Anteil derer, die zwischen Links von bekannten und unbekannten Nutzern nicht mehr unterscheiden. So klickt annähernd jedes vierte Facebook-Mitglied im Alter von 18 bis 24 Jahren alle Links an. Im Gegensatz dazu lehnen 46 Prozent das Anklicken von Links kategorisch ab.
Die Tabelle zeigt, wie viel Prozent aller Nutzer auf Links klicken (Bild: G Data)
Leider sind nicht alle veröffentlichten Links in Facebook harmlos. Online-Kriminelle warten nur darauf, dass Nutzer über getarnte Verlinkungen auf verseuchte Internetseiten surfen. "Eine der beliebtesten Maschen ist die gezielte Verbreitung von Schadcode über Links, die auf den Portalen gepostet werden. So führt eine URL zu einem vermeintlichen Skandal-Video direkt auf eine mit Schadcode verseuchte Webseite. Für Nutzer sind die gefährlichen Links nicht ohne weiteres erkennbar, da sie mitunter stark verkürzt dargestellt sind", sagte Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs.
Erst Zeitvertreib, dann nervige Untermieter: Wie Sie Facebook-Spiele loswerden und auf was Sie achten sollten. zum Video
Verseuchte Links in Facebook zielen auf die Neugier der Nutzer, daher ist gerade dann Vorsicht geboten, wenn spektakuläre Dinge angekündigt werden. Überlegen Sie lieber zweimal, bevor Sie auf einen Link klicken. Hinter vielen Links stecken Umfragen, die es auf Ihre privaten Daten abgesehen haben. Sie sollten ebenfalls stutzig werden, wenn eine App nach einem Klick auf einen Link eine Genehmigung auf Ihre Profil-Daten verlangt.
Eine wichtige Hilfe gibt Ihnen die Browser-Erweiterung WOT, die vor gefährlichen Verlinkungen und dubiosen Internetseiten warnt. Das Programm zeigt auf Facebook mit einem Ring in Ampelfarben neben allen Links an, wie seriös das Angebot ist. Wird ein grünes Symbol eingeblendet, gilt die betreffende Seite als sicher. Bei gelb sollte man eher vorsichtig sein, und bei rot sollte der Besuch der Internetseite gemieden werden.
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Damian Robota
Computer Michel schrieb:
am 20. August 2011 um 13:04:52
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Für was regt Ihr euch den so auf ...
... wenn die Links da sind müssen Sie doch für etwas Gut sein. LoL
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Benni schrieb:
am 16. August 2011 um 10:39:57
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Facebook
Wie gut, dass ich Facebook meide wie der Teufel das Weihwasser. Scheinbar gibt es da genug Leute, deren IQ auch ohne Fieber unter
ihrer Körpertemperatur liegt. Langsam sollte man wirklich über einen Internetführerschein nachdenken. Hier in Deutschland wär das ja nichtmal was besonderes, hier braucht man schließlich für alles ne Erlaubnis, auch für das Baden von Würmern mithilfe von Stock, Kordel und Haken, also: her mit dem Lappen fürs Internet
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rubikon schrieb:
am 14. August 2011 um 09:10:28
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Social Network
ich frag mich was an Facebook sozial sein soll.
Facebook-twitter-WKW ,ich finde die alle wiederlich.
Möchte ich mit meinen
Leuten quatschen greife ich zum Telefon oder fahre vorbei.
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