23.04.2010, 12:59 Uhr | Andreas Lerg
Massiver Viren-Angriff auf 400 Millionen Facebook-Nutzer. (Bild: dpa) (Quelle: dpa)
Geklaute Facebook-Konten zum Schleuderpreis: Ein Online-Krimineller bietet derzeit die Zugangsdaten zu 1,5 Millionen Accounts bestehend aus Nutzernamen und dazugehörigem Passwort zum Kauf an. Doch nicht nur die große Anzahl der Daten für Facebook ist erstaunlich, auch der Preis ist ungewöhnlich niedrig.
Die Sicherheitsexperten von VeriSigns iDefense-Gruppe sind in einem Untergrund-Forum auf die ungewöhnliche Offerte eines Online-Kriminellen mit Decknamen Kirllos gestoßen. Ungewöhnlich deshalb, weil der Cyber-Gangster eine riesige Menge an geknackten Facebook-Konten zu einem ungewöhnlich billigen Preis anbietet. Pro tausend Datensätzen verlangt der Kriminelle umgerechnet etwa zwischen 20 und 35 Euro - macht zwei Cent für ein einzelnes Nutzerkonto. Derzeit sind einem Bericht des Sicherheitsdienstleisters Symantec zufolge Preise zwischen 1 und 15 Euro pro Kombination aus Facebook-Name und Passwort üblich.
Der Online-Kriminelle Kirllos soll bereits 700.000 Datensätze erfolgreich an den Mann gebracht habe, berichtet das US-Magazin PC World. Die Käufer dieser Zugangsdaten nutzten die geklauten Facebook-Konten vor allem für Spamnachrichten und verschickten ebenfalls Links zu manipulierten Internetseiten. "Die Leute werden darauf klicken, da sie denken, ein Freund habe ihnen den Link geschickt", erklärte Randy Abrams, Experte des Dienstleisters Eset. Deshalb ist es für Spammer und Online-Kriminelle lukrativ, in den Besitz fremder Facebook-Konten zu gelangen.
Während Internet-Nutzer heute gegenüber E-Mail-Spam sehr skeptisch sind, vertrauen viele blind den Nachrichten innerhalb der sozialen Netze wie Facebook verschickt werden. Daher ist die Trefferquote für die Spammer innerhalb des mit weltweit 400 Millionen Nutzer stärkstem Sozialen Netzwerk deutlich höher. Außerdem erbeutet der Käufer eines geknackten Nutzerkontos auch gleich alle mit dem Konto verbundenen Facebook-Freunde, deren Kontaktinformationen er dann ebenfalls für Spam-Nachrichten missbrauchen kann. Um Datendieben und Datensammlern die Arbeit zu erschweren, sollten Sie die Privatsphäre-Einstellungen ihres Facebook-Accounts optimal einstellen.
Quelle: t-online.de
HRW schrieb:
am 23. April 2010 um 21:27:40
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Hacker
Hallo usb-stick, seit wann haben Einzelpersonen dieselben Rechte und Pflichten wie Regierungen??? Und "nur" mit normalem deutschen Gruß!
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usb-stick schrieb:
am 23. April 2010 um 18:15:51
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Daten
Was die Regierung kann, nämlich Daten ausspionieren und ausspionierte Daten kaufen und weiterkaufen, dieses Recht haben auch Hacker.
Warum sollen Sie nicht von ihrem Wissen profitieren und die Daten zu Geld machen. Der Staat machts vor. Dieses gesamte politische System wird sich selbst ad absurdum führen und wir werden unserer Freiheit neu erstreiten. Mit altdeutschem Gruß,U5288.
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HRW schrieb:
am 23. April 2010 um 14:52:15
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Hacker
Ich bin einmal gespannt, wann auch der LETZTE User begriffen hat, daß Hacker (bis auf die, die nur Sicherheitslücken aufdecken und
den Verantwortlichen mitteilen) stinknormale Kriminelle sind, die vor einen Richter gehören!!
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