Facebook mit virtuellem Grabstein bis ins Jenseits
Erschienen am 03. November 2009 | Andreas Lerg
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| Facebook bis in den Tod. (Quelle: t-online.de) |
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Wer soziale Netzwerke richtig toll findet und intensiv nutzt, muss auch nach dem eigenen Tod nicht mehr darauf verzichten. Facebook bietet einen neuen Service an, der das Nutzerprofil im Todesfall auf Wunsch der Hinterbliebenen in einen virtuellen Grabstein mit Kondolenzbotschaften verwandelt. Hegt Facebook dabei eventuell Hintergedanken?
Facebook hat einen neuen Service gestartet. Für den Todesfall von Mitgliedern stellt die Internet-Plattform ein Formular zur Verfügung, mit dem Angehörige oder Freunde das Profil des Verstorbenen als Gedenkstätte umgestalten können. Die Kontaktinformationen des Verblichenen werden aus dem öffentlich sichtbaren Bereich entfernt - eine Adresse ist in diesem Fall auch nutzlos. Vom Profil bleibt dann nur die so genannte "Wall" übrig. Eine Art Gedenkwand, auf der andere auch einen letzten Gruß hinterlassen können.
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Hegt Facebook Hintergedanken?
Facebook sorgte im Frühjahr für einen regelrechten Aufruhr seiner Nutzer, als die Pläne an die Öffentlichkeit drangen, alle Daten auch nach der Kündigung zu behalten und zu nutzen. Der massive
Druck der Öffentlichkeit brachte Facebook von diesen Plänen ab und sorgte sogar für mehr Mitbestimmungsrecht der Nutzer. Wenn nach dem Tod eines Nutzers dessen Account nicht gelöscht, sondern wie beschrieben in eine Art virtuellen Grabstein umgewandelt wird, dann bleiben sämtliche Daten des Nutzers wenn auch öffentlich nicht mehr sichtbar erhalten. Umfangreiche Tipps dazu, wie Sie ihr gutes Recht in sozialen Netzen durchsetzen, lesen Sie hier:
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