01.06.2010, 12:05 Uhr | Andreas Lerg
eBay-Logo. (Foto: dpa)
Das Online-Auktionshaus eBay hat einige Neuerungen geplant, die im Juni Zug um Zug umgesetzt werden. Wichtigster Punkt: Abmahn-Abzocker haben es jetzt deutlich schwerer. eBay bietet neue Vorlagen für das Widerrufsrecht, die abmahnsicher sein sollen. Die Widerrufsfrist sinkt zudem von vier Wochen auf 14 Tage. Wir verraten, welche Änderungen noch auf eBay-Nutzer zukommen.
Gewerbliche Händler leiden unter den Nachstellungen zahlreicher Abmahner, die bereits kleinste Fehler in eBay-Offerten abmahnen. eBay will diesem Treiben mit den Änderungen einen Riegel vorschieben. Der Online-Marktplatz bietet vom Gesetzgeber erstellte, abmahnsichere Mustertexte für die Widerrufsbelehrungen an. Verkäufer können diese auf dem eBay-Rechtsportal finden und nutzen. Damit sollen die stets aktuellen Belehrungstexte den Abmahnern keine Handhabe für Abmahnungen gegen eBay-Händler mehr bieten. Die Klick-Show Häufige Abmahn-Ursachen bei eBay zeigt, welche kleinen Fehler Verkäufern zum Verhängnis werden können.
Außerdem tritt ab dem 11. Juni 2010 ein verändertes Widerrufs- und Rückgaberecht in Kraft, von dem gewerbliche Verkäufer profitieren. Mussten Händler ihren Kunden bisher vier Wochen Widerrufsfrist einräumen, kann diese jetzt auf 14 Tage beschränkt werden. Möglich wird das, da die in Mein eBay oder im Verkaufsformular hinterlegte Widerrufs- und Rückgabebelehrung automatisch in die E-Mail eingebunden wird, die eBay dem Käufer zum Angebotsende automatisch zustellt. Damit erfüllt der Kaufabschluss die vom Gesetzgeber verlangte unverzügliche Belehrung in Textform.
Eine weitere Neuerung: der Assistent für nicht bezahlte Artikel, der bereits nutzbar ist. Dieser meldet nicht bezahlte Artikel automatisch, sodass ein Händler schneller die Rückerstattung der Verkaufsprovision bekommt, wenn der Gewinner einer Auktion oder eines Sofortkaufes abspringt und nicht bezahlt. Allerdings knüpft eBay daran die Bedingung, dass diese Angebote mit PayPal als Zahlungsmethode gelaufen sind. Weiterhin werden verschiedene so genannte Automatischen Antworten eingeführt. Damit werden Fragen und Antworten aus den Angebotsinformationen erstellt und allen Käufern angezeigt. Damit sollen die Verkäufer entlastet werden, denn wenn bestimmte Fragen zu einem Angebot mit einem solchen FAQ beantwortet wurden, stellen die Kunden weniger Fragen per E-Mail. Davon profitieren vor allem Verkäufer, die gleichzeitig mehrere hundert oder gar tausend Angebote auf eBay eingestellt haben.
Die Artikelmerkmale beschreiben standardisierte Daten von Artikeln. Bei Autos sind es beispielsweise Motor- und Fahrzeugdaten. Seit Mai sind diese Informationen deutlich detailreicher und stehen in allen Verkäufertools zur Verfügung. Dazu gehören Beschreibungen wie Neu mit Etikett oder Neu und originalverpackt. eBay will damit ermöglichen, dass Händler den tatsächlichen Zustand einer Ware noch präziser beschreiben und ihre Kunden umfangreicher informieren können. Aber vor allem die Suchfunktion auf eBay profitiert davon, denn Käufer können über die Suchfilter noch schneller die Artikel finden, die sie suchen
Mitte Juni führt eBay vorerst als Test neue Funktionen zum gebündelten Bearbeiten von Angeboten in Mein eBay und im kostenpflichtigen Verkaufsmanager ein. Wie bisher im Turbo Lister kann ein Verkäufer jetzt auch online die Angebotsangaben von mehreren Offerten gleichzeitig bearbeiten. So können beispielsweise von vielen ähnlichen Artikeln der Artikelzustand, der Preis oder die Stückzahl en bloc überarbeitet und veröffentlicht werden. Ab Juli 2010 soll das Tool nach der Betaphase für alle Verkäufer zur Verfügung stehen. Die wichtigsten Tipps für eBay-Verkäufer finden Sie in unserer Foto-Show.
Andreas Lerg
Michael schrieb:
am 21. März 2012 um 11:23:29
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Ebay
mit Sommer 2012 der Zahlungsverkehr bei Ebay nur noch über die "Bank Ebay" geführt werden soll.
Nachdem EBAY mit Pay Pal Ebay
riesige Zinsgewinne erzielt hat und viele Verkäufer die Ware und das Geld verloren haben, Ebay legalisiert diesen Betrug durch das System, wird nun ein weiterer Weg gesucht und ist scheinbar gefunden, um weiter Kasse zu machen.
So werden wir also weiter entmündigt, das Geld geht später auf dem eigenen Konto ein, denn erst wird es zum Ebaykonto transferiert, wo d
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semistor schrieb:
am 17. Mai 2011 um 15:58:43
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eBay
Ich bin bei eBay immer noch Käufer und Verkäufer und habe die Erfahrung gemacht,daß auf beiden Seiten viele schwarze Schafe zu finden
sind, die zum Teil recht frech zu Werke gehen.Da werden Rücknahmen und Preisminderungen mit Hinweis auf negative Bewertung verlangt und wenn man sich auf R. einlässt, fehlen im Innenleben Teile die der Käufer wahrscheinlich gebraucht hat oder man findet die Teile bei den nächsten Angeboten gelistet. Bei Käufen haben es viele Verkäufer mit dem Ausliefern nicht
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Wuppertaler schrieb:
am 10. Juni 2010 um 18:33:21
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ebay
War früher sehr lange bei ebay, bis auch ich die ersten Betrugsfälle zu spüren bekam. Zwischenzeitlich hatte ich mich immer mal
wieder angemeldet. Aber jetzt ist Schluss! Ich persönlich habe das Gefühl, ebay rutscht von einer Auktions- in eine Betrugsplattform. Und jetzt auch noch diese Abmahnzocker. Nie wieder ebay!!
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