16.05.2011, 11:09 Uhr | Andreas Lerg
eBay kassiert höhere Provisionen von Privatverkäufern.(Foto: imago)
Die Hiobsbotschaft kommt per E-Mail an die Nutzer: eBay hat angekündigt, privaten Verkäufern bald bis zu 70 Prozent mehr abzuknöpfen. Das neue Provisionsmodell für Verkäufe durch Privatpersonen soll ab dem 13. Juni gelten. "Einfacher und überschaubarer" soll das neue Modell laut eBay sein und bringt eine einheitliche Provision für alle Verkäufe. Doch unter dem Strich wird jeder Verkauf teurer.
Das bisher dreistufig gestaffelte Provisionsmodell von eBay wird zu Gunsten eines deutlich einfacheren Systems abgeschafft. Ab dem 13. Juni kassiert eBay eine einheitliche Provision von neun Prozent des Verkaufserlöses. Die Provision wird bei 45 Euro gedeckelt, die eBay maximal einnimmt. Damit sollen vor allem teure Verkäufe ab 500 Euro nicht zu stark mit Provisionen belastet werden. Lediglich beim Verkauf von Handyverträgen, Fahrzeugen, Booten und Flugzeugen ändert sich nichts und es bleibt bei der alten Regelung für diese Kategorien. Die Angebotsgebühren und Gebühren für Zusatzoptionen bleiben völlig unverändert.
Am drastischsten steigt die Provision für teure Artikel, die für einen Preis ab 500 Euro verkauft werden. Bisher verlangte eBay hier 26,50 Euro plus zwei Prozent des Betrages, der über 500 Euro liegt. Ab dem 13, Juni wird hier der maximale gedeckelte Betrag von 45 Euro fällig. Damit ist die Provision für einen Artikel, der für 500 Euro den Besitzer wechsel, dann 70 Prozent höher. Artikel die zwischen einem und 50 Euro Verkaufserlös bringen, kosteten nach den bisherigen Regeln acht Prozent Provision. Hier fällt die Steigerung auf den neuen einheitlichen Satz von neun Prozent also am geringsten ins Gewicht. Aber unter dem Strich wird es durchgängig teurer, wenn Privatleute Dinge auf eBay verkaufen.
eBay kommentiert die am 13. Juni in Kraft tretenden Änderungen in einer offiziellen Stellungnahme: "Mit der Veränderung der Verkaufsprovisionen für private Verkäufer bei eBay kommen wir insbesondere dem Wunsch der privaten Verkäufer nach einer einfacheren und klareren Gebührenstruktur bei der Verkaufsprovision entgegen." Dabei sei sich das Unternehmen bewusst, dass durch die Veränderung der Verkaufsprovision auf durchgängig neun Prozent die Verkaufsgebühren für einen Großteil der privaten Verkäufe höher liegen werden. Aber eBay sagt dazu in der Stellungnahme: "Die eBay-Gebühren bleiben aber weiter absolut wettbewerbsfähig."
Die neue Provisionsregelung gilt nur für private Verkäufer, gewerbliche Anbieter sind davon nicht betroffen. Einstmals propagierte eBay, dass auf dem größten Online-Marktplatz der Welt alle Mitglieder - egal ob privater oder gewerblicher Verkäufer - immer gleich behandelt werden. Damals mussten alle die gleichen Gebühren und Provisionen zahlen. Aber von diesem Gleichheitsgrundsatz verabschiedete sich eBay schon im Januar 2010, als eine Rabattstruktur für gewerbliche Verkäufer eingeführt wurde. Händler, die PowerSeller-Status haben bekommen zwischen fünf und 30 Prozent Rabatt auf die Verkaufsprovision.
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Andreas Lerg
ohoh schrieb:
am 16. Mai 2011 um 19:38:48
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ebay
ab zu hood, da ist es eh besser auch für verkäufer
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ja....... schrieb:
am 16. Mai 2011 um 19:36:50
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ebay aut
WIRD NOCH NICHT DAS LETZTE SEIN; FRECH VON EBAY ist es auch, das sie gleich Verkäufer sperren, die trotz positiver Bewertungen
,aberweniger erhaltener Sterne EINFACH GESPERRT WERDEN UND NICHTS MEHR EINSTELLEN DÜRFEN, nur kaufen, dafür braucht man kein Profil, man will ja auch was loswerden und nicht nur kaufen lassen sich immer was neues einfallen um Private Verkäufer auszuschließen,man sollte denjenigen sperren und ARBEITSVERTAG kündigen der solche krassen Punkte aufstellt ,Profil Kündigen
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rio.de... schrieb:
am 16. Mai 2011 um 19:35:50
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ebay
WIRD NOCH NICHT DAS LETZTE SEIN; FRECH VON EBAY ist es auch, das sie gleich Verkäufer sperren, die trotz positiver Bewertungen
,aberweniger erhaltener Sterne EINFACH GESPERRT WERDEN UND NICHTS MEHR EINSTELLEN DÜRFEN, nur kaufen, dafür braucht man kein Profil, man will ja auch was loswerden und nicht nur kaufen lassen sich immer was neues einfallen um Private Verkäufer auszuschließen,man sollte denjenigen sperren und ARBEITSVERTAG kündigen der solche krassen Punkte aufstellt ,Profil Kündigen
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