22.09.2011, 11:46 Uhr | dpa, t-online.de
DigiNotar-Pleite nach Hackerangriff (Quelle: t-online.de)
Das Unternehmen DigiNotar, Anbieter von Sicherheitszertifikaten, ist pleite. DigiNotar wurde durch einen spektakulären Hackerskandal bekannt, weil nach einem Hackereinbruch Hunderte gefälschter Zertifikate für Internetseiten in Umlauf geraten waren. Damit vernichteten die Hacker schlagartig die Existenzgrundlage des Unternehmens. Wer für die Angriffe verantwortlich ist, ist bisher nicht bekannt.
Nach einem Insolvenzantrag habe das Bezirksgericht im niederländischen Haarlem jetzt einen Konkursverwalter eingesetzt, teilte die Muttergesellschaft Vasco mit. Auch soll geklärt werden, wer für den Einbruch in die Server des Unternehmens verantwortlich ist.
DigiNotar stellte unter anderem Sicherheitszertifikate für Web-Adressen aus und war auch für die Sicherheit der Internetseiten der niederländischen Regierung zuständig. Vor wenigen Wochen hatte die niederländische Regierung dem Unternehmen untersagt, überhaupt noch Zertifikate auszustellen, um weiteren Schaden abzuwenden. Nachdem der Angriff bekannt wurde, haben Software-Hersteller wie Mozilla (Firefox-Browser) und Adobe (Reader und Acrobat) ihre Produkte aktualisiert und Sperrlisten für ihre Programme veröffentlicht. Auch Microsoft hat reagiert und ein Notfall-Patch für Windows bereitgestellt.
Mit gefälschten oder manipulierten Zertifikaten lassen sich fremde Internetseiten täuschend echt kopieren und Dokumente fälschen. Auch die Kommunikation kann abgefangen werden. Anfang September waren weit über 500 solcher gefälschten Signaturen in Umlauf geraten. Zu den gestohlenen Zertifikaten gehören unter anderem diejenigen, die auf den Webmail-Seiten von Microsoft (login.live.com) und Google (mail.google.com und www.google.com) eingesetzt werden. Aber auch Skype (login.skype.com), Mozilla (addons.mozilla.org) und die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter waren betroffen. Gefälschte Zertifikate wurden auch dafür genutzt, iranische Nutzer von Google auszuspähen. Die niederländische Regierung hatte DigiNotar zudem vorgeworfen, das wahre Ausmaß des Einbruchs zunächst verschleiert zu haben.
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Quelle: dpa , t-online.de
Rene schrieb:
am 26. September 2011 um 00:04:20
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Schaden durch Hackerangriffe
Meines Erachtens sollten diese Verbrecher, die Regierungen durch diese Schweinerei zu Fall bringen wollen, zu
sehr langen Zuchthausstrafen mit harter Arbeit verurteilt werden. Dabei völlig gleichgültig aus welchem Land sie stammen oder welchen Standes sie sind. Sie schädigen ja auch die Allgemeinheit die dann für den entstandenen Schaden aufkommen muß.
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Neo IT-Freak schrieb:
am 24. September 2011 um 10:45:14
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@Computer Michel
Verfolge seit längeren deine Ansagen (Warnungen an die USER) zu den Computersicherheiten und deine Kommentare haben alle
ins schwarze getroffen. Du übertriffst sogar mich, der über 20 Jahre an der UNI Fachwissen verbreitet. Weitermachen.
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Computer Michel schrieb:
am 23. September 2011 um 00:50:36
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Gefälschte Zertifikate
Es kommt demnächst noch Dicker und mal sehen wie Ihr dann euer MS, Linux, Mac Updates kommt.
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